Wo ist mein Wert?

Unser (Selbst-)Wert liegt da, wo wir unsere Aufmerksamkeit hinlenken.

Womit verbringst du die meiste Zeit am Tag? Was denkst du über dich selbst den ganzen Tag? Wie oft lenkst du die Aufmerksamkeit auf deine schönen Seiten? Wie oft lobst du dich innerlich? Wieviel Zeit hast du am Tag nur für dich?

Wir Frauen haben eines gemeinsam, wir schaffen es, uns selbst Tag für Tag zu kritisieren. Wir schaffen es, um ja in Harmonie mit anderen zu sein, unsere eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu unterdrücken. Wir haben Angst anzuecken, abgelehnt oder nicht geliebt zu sein. Diese Angst wird täglich von unserer inneren Stimme gefüttert.

Wir machen uns klein, sind lieb und nett, sagen zu allem ‚Ja‘ und haben eine große Angst ‚Nein‘ zu sagen. Wir versuchen, es jedem Recht zu machen, bis wir zusammen brechen. Wir machen alle anderen glücklich, um anerkannt und geliebt zu werden. Wir sind gestresst, verplant und haben keine Zeit… wir wollen alles perfekt machen.

 

Spieglein, Spieglein an der Wand

Es fängt schon morgens an: der erste Gedanke an den Tag, der erste Blick in den Spiegel und so geht es weiter. Leider sind das genau die Gedanken, die unseren Selbstwert nicht aufbauen, sondern zerstören.

Ich liebe die Übung mit dem Spiegel:  jedes MAL, wenn ich in den Spiegel blicke, sage ich zu mir wie wunderschön ich bin. Ich mache mir selbst ein Kompliment (möglichst ehrlich). Das schafft einen Selbstwert, der uns aus den Coabhängigkeiten hinauskatapultiert. Coabhängigkeiten machen uns klein und hindern uns zu wachsen. Diese sind z.B. wir erwarten von anderen, dass sie uns toll finden, dass unser Partner uns Komplimente macht, unsere Eltern uns loben und stolz auf uns sind oder ganz einfach, ein Post im Facebook: wieviel Likes bekomme ich?

Als ich vor einigen Jahren mit dieser Übung begann, hatte ich das Gefühl, dass ich mich selbst betrüge. Ich habe es einfach nicht geglaubt, dass etwas Schönes an mir sein kann. Das lag an den negativen Glaubenssätzen und toxischen Emotionen, die aufgelöst werden mussten. Nach meiner Transformation, sehe ich jetzt im Spiegel eine wunderschöne, selbstbewusste Frau, die alles schafft, was sie sich vornimmt. In meinen Seminaren, zB am Happinessday, bringe ich auch dich in diesen State.

 

Baue dir deinen Selbstwert selbst!

Unser Selbstwert kann nur so groß sein, wie wir ihn selbst erschaffen. Das bedeutet, dass du dir überlegen kannst, wie würde für dich die Person mit viel Selbstwert aussehen. Was würde diese Person tun?

Vielleicht holst du dir ein Blatt und einen Stift und machst dir ein paar Notizen:

Wie würde dein Tag aussehen? Wie möchtest du dich fühlen? Welche Persönlichkeit möchtest du sein? Was möchtest du über dich denken? Was findest du schön an dir? Welche Stärken hast du?

Je ehrlicher wir uns selbst gegenüber sind, umso authentischer sind wir und umso höher ist unser Selbstwert.

Betija Dobis

Anerkennung!

Die wirkliche Transformation beginnt dabei, wenn wir uns selbst bewusst werden, was wir in uns tragen, was wir ablehnen oder wovor wir uns fürchten.

Dabei geht es nicht darum, dass wir es loswerden, es geht vielmehr darum, es anzuerkennen. Wir Menschen haben viele Aspekte in uns, die positiv oder auch negativ sein können. Da wir jedoch positiv auffallen möchten und nach Anerkennung lechzen, unterdrücken wir einen wesentlichen Teil in uns. Diesen Teil brauchen wir jedoch, um in Balance und in unserer Power zu sein. Wenn wir dies erkennen, steigen wir aus der Negativspirale aus. Damit steigern wir unseren Selbstwert und können entspannter und glücklicher leben.

 

Wovon möchtest du mehr haben?

Also was kannst du konkret tun? Du kannst täglich deine Aufmerksamkeit/deine Gedanken auf das lenken, wovon du mehr haben möchtest. Es könnte mehr Selbstbewusstsein, Power, Durchhaltekraft oder genauso erfüllte Beziehung oder Beruf sein. Beende die Kritik in deinem Innerem und höre auf, dich zu verurteilen. Fokussiere dich auf das, was du in dein Leben einladen möchtest.

Also, mit kleinen Schritten und positiven Affirmationen (vor dem Spiegel: ich liebe und akzeptiere mich mit all meinen Gefühlen), bringst du dich in einen ausgeglichenen emotionalen Zustand. Erst da kannst du weiter ansetzen, tiefer zu schauen, z.B. rausfinden welche blockierende Glaubenssätze oder toxische Emotionen in dir schlummern und dich dabei hindern, ein erfülltes Leben zu führen. Wie du diese Blockaden auflöst, erfährst du bei mir in den Seminaren oder Einzelsitzungen. Ich freue mich auf dich!

Herzlichst, Betija

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