Die roten Luftballone von Wohlfühlmensch

Traumapädagogik

Mein Weg zur Traumapädagogik

Im Jahr 2006, ich hatte gerade das Studium der Erziehungswissenschaften begonnen, sah ich live das erste Interview von Natascha Kampusch im Fernsehen, nach ihrer Flucht. Dieses Interview hat mich tief bewegt und beeindruckt. Die Stärke und den Mut von Natascha, den Drang zu Überleben, bzw. hat sie sich bewusst entschieden, zu kämpfen. Dies brachte mich schließlich zur Traumapädagogik.

Seit diesem Zeitpunkt fasziniert mich das Thema Trauma und die Geschichten, wie Menschen aus Ihrem Schicksal heraus wachsen können.

Die endgültige Entscheidung, mich im Bereich Traumapädagogik zu spezialisieren und weiterzubilden fiel im Jahr 2011. In Folge von Erdbeben und Tsunami havarierte damals das Atomkraftwerk in Fukushima. Ich weiß noch, ich saß vorm TV und der Begriff Notfallpädagogik wurde angesprochen.

Ich dachte mir, was bedeutet das?

Was bedeutet Notfallpädagogik?

Damals waren viele Kinder in den Evakuierungszentren verängstigt und traumatisiert gewesen. Die notfallpädagogischen Kriseninterventionsmaßnahmen halfen dort psychotraumatisierten Kindern, Lehrern und Eltern bei der Verarbeitung ihrer erschütternden Erlebnisse. Man versuchte dadurch, die Entwicklung von Trauma-Folgestörungen und psychopathologische Entwicklungen zu verhindern. Somit kann die Traumapädagogik als seelische Erste Hilfe für traumatisierte Menschen verstanden werden, sozusagen die traumatisierte Schockstarre lösen.

Das war der Knackpunkt in meinem Leben weshalb ich das tun wollte, was ich tue: Menschen zu helfen und zu begleiten, ihre Traumata aufzuarbeiten und zu überwinden. Sozusagen Hilfe zur Selbsthilfe im Alltag.

Logog Wohlfühlmensch von Carina HolzerFreiheit ist eine Entscheidung!

Denn jeder kann mal im Leben an eine Kreuzung kommen, dann muss man sich entscheiden, ob man in der Opferrolle bleibt, oder sich für die Freiheit entscheidet und kämpft.

Wie Arnold Schwarzenegger in einem Interview sagte: „Jene, die sich fürchten, bewegen sich nicht“ und „Beklage dich nicht, wenn du nicht eine bessere Lösung hast und selbst etwas dafür tust“.

Ich selber habe schon einige Traumata erlebt, aber auch auflösen können.

Die wichtigste Erkenntnis dabei ist, es nicht nur alles zu Überleben, sondern das Leben danach zu leben, und zwar in Freiheit!!!!

Mut ist der Zauber, der die Träume zur Wirklichkeit werden lässt…

Deine Carina

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