Wozu über Wert(e) nachdenken?

Wenn jede(r) ihr/sein Bestes gibt, geben will oder glaubt es zu geben, warum haben wir dann immer wieder Herausforderungen in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen (privat und/oder in der Arbeitswelt)? Wie wir bzw. unsere Handlungen auf andere Menschen wirken, ist rational nicht immer nachvollziehbar.

Vieles läuft imVerborgenen – nach dem „Eisbergmodell“ etwa 6/7. Jede(r) hat ihre/seine persönliche Geschichte, wir als Kollektiv haben unsere Geschichte und jede(r) agiert nach ihrem/seinem individuellen Wertesystem.

Werte sind Leitlinien und Orientierungshilfen, die unser Handeln bestimmen. Bewusst oder unbewusst. Werte sind unser innerer Kompass. Werte sind die Essenz des menschlichen Zusammenlebens – der kleinste gemeinsame Nenner im zwischenmenschlichen Miteinander. Das Verbindende einer humanen Gesellschaft.

Vom WAS zum WIE

Hier geht es nicht darum, „WAS“ wir tun, sondern „WIE“ wir etwas tun. Genau das bestimmt unsere Handlungskultur. Es macht einen beträchtlichen Unterschied, ob wir unsere Aufgaben MIT FREUDE, mit ENTSCHLOSSENHEIT, mit EINSATZBREITSCHAFT, mit MITGEFÜHL, mit MUT, mit VERANTWORTLICHKEIT, … oder OHNE … tun. Die Ergebnisse sind mit Sicherheit andere.

Handlungen bringen Ergebnisse hervor. Konstruktive, wert(e)volle Handlungen bringen konstruktive, positive und erfolgreiche Ergebnisse. Destruktive Handlungen kosten Energie, Zeit und beeinträchtigen das Miteinander.

Und WARUM?

Die meisten Menschen haben keine Ahnung davon, dass sie nach einem Wertesystem handeln. Vieles läuft im Hintergrund ab. Nicht sichtbar, nicht bewusst, daher oft verletzend. Werteverletzungen passieren dann, wenn unsere Erwartungen – bezogen auf den Umgang mit uns – nicht erfüllt werden. (XY sollte mich mehr wertschätzen, sollte dankbarer, freundlicher, respektvoller sein, …)

Die Reaktion auf solche Werteverletzungen verläuft leider viel zu oft nach dem destruktiven Schema
„Wie du mir so ich dir.“ Und dann wundern wir uns, dass die Welt so ist wie sie ist. Wie wir handeln, entscheiden wir immer nur selbst. Das liegt einzig und allein in unserer Hand. Die Motivation muss in uns selbst entstehen. Hier geht es ganz klar um Selbstmotivation und Selbstführung.

Jede Handlung hinterlässt Spuren. Welche Spuren möchtest du hinterlassen? Du hast die Wahl!

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