Heimische Kräuter: Klee und Margeriten

Heimische Heilpflanzen

„Gegen jedes Übel ist ein Kraut gewachsen“

so sagt es der Volksmund.

Die Natur schenkt uns viele solcher Kostbarkeiten. Betrachten wir nur eine blühende Sommerwiese, dann tut sich ein reicher Schatz an Heilpflanzen auf:

Gänseblümchen, Kornblume, Margerite, Wegwarte, Salbei, Arnika, Ringelblume, Schafgarbe uvm.

Ein Heilkraut besteht aus einem Gemisch von vielen verschiedenen Wirkstoffen, die sich unterstützen, ausgleichen, und sowohl der Pflanze als auch dem Menschen Lebenskraft spenden. Auch von den Kräutern, denen wir täglich begegnen, wissen wir, dass sie unserer Gesundheit dienen, wie z.B. Brennnessel, Löwenzahn, Efeu, Rauke, Spitzwegerich, Schafgarbe, Sauerampfer,…

Bei der Zubereitung als Tee handelt es sich meist um getrocknete Kräuter.

Tinkturen und Tropfen sind alkoholische Auszüge.

Wildkräuter, die wir sammeln, übertreffen weit unser Kulturgemüse als Nährstofflieferant.

Die Gewürzkräuter wie Thymian, Rosmarin, Pfefferminze, Lavendel, Melisse, bereichern nicht nur geschmacklich unser Essen, sondern helfen uns bei vielfältigen Beschwerden – genauso wie die Früchte: Heidelbeeren, Holunder, Brombeeren, Himbeeren, Wacholderbeeren.

In der Apotheke verwenden wir zur Identifizierung noch die lateinischen Namen, so steht z.B. folium für Blätter, flos für Blüten, radix und rhizoma für die Wurzeln, herba für das gesamte Kraut oder fructus für die Früchte im getrockneten Zustand, die als Tee Verwendung finden.

Wir greifen hier nur auf die wichtigsten heimischen Pflanzen zurück:

Die Brennnessel z.B. ist stoffwechselanregend, wirkt blutreinigend und wird hauptsächlich wegen ihrer entzündungshemmenden Wirkung für Erkrankungen der Harnwege eingesetzt, wie auch der Ackerschachtelhalm.

Der Löwenzahn wird wegen der Bitterstoffe als reinigendes Leber-Gallemittel angewandt, die Melisse ist gut für’s Herz und Gemüt. Spitzwegerich, Efeu, Thymian und Sonnenhut sind schleimlösend und helfen uns bei Husten.

Der Baldrian unterstützt uns beim Einschlafen, die Ringelblume bei kleinen Verletzungen und auf die Kamille können wir  als Heilmittel überhaupt nicht verzichten.

Natürlich sind hier nur einige Kräuter unseres regionalen Heilpflanzenschatzes aufgezählt.

Der menschliche sowie der pflanzliche Organismus sprechen eine Sprache, die sogenannte Eiweißsprache, und daher erkennt unser Organismus die Sprache der Pflanzen und kann diese als Heilmittel nutzen.

In der Naturpark Apotheke in Aigen arbeite ich seit vielen vielen Jahren daran, die heimischen Kräuter wieder in den Alltag unserer Kunden und Kundinnen zu integrieren. Mit Vorträgen, Verkostungen und natürlich individueller Beratung zu Kräutern und deren Verwendung bringen mein Team und ich das alte Wissen unter die Leute, also auch zu dir – wo es meiner Meinung nach ganz dringend wieder hin gehört!

Deine Amelie Lesche

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