ContentTipp im November

Urteile

Ich erkenne, dass alle Menschen ihren eigenen Weg und ihre ganz persönlichen Herausforderungen haben.

Wie geht es dir mit dem Bewerten anderer und dem Urteilen über andere und über dich selbst? Kannst du wertfrei auf deine Mitmenschen zugehen und ihnen offen und wertschätzend begegnen? Wie geht es dir mit dir selbst? Wertest du über dich? Verurteilst du dich (gelegentlich) selbst?

Dies soll keine Anklage sein, oder ein Urteil fällen. Ich lade dich heute wieder einmal zu einer kleinen Selbstreflexion ein. Denn ich bin der festen Überzeugung, dass daraus der beste Content entstehen kann.

Aber langsam:

Zur Selbstreflexion

Wenn wir über andere urteilen, dann meist nur, weil etwas in deren Verhalten bei uns etwas auslöst. Nach dem Gesetz der Resonanz, reagieren wir nur auf Gegebenheiten, die uns persönlich betreffen. Würde uns also das Gegenüber nicht in irgendeiner Weise reizen, also beeindrucken, nerven, imponieren, ärgern, gefallen, ähneln,… (du merkst, das Reizen kann „positiv“ oder „negativ“ sein – ohne zu werten natürlich), würden wir auch nicht urteilen, weil wir es gar nicht wahrnehmen würden.

Zur Selbstreflexion sind solche Wahrnehmungen also Gold wert, da ich, wenn mich etwas bei jemand anderem reizt, erkennen kann, dass es einen meiner eigenen Punkte oder Themen anspricht. Ich kann also daraus unglaublich viel über mich selbst lernen. Der Clou dabei ist, auch zu lernen, nicht gleich über den anderen zu urteilen. Wer weiß, was dahintersteht!

Außerdem: wie ich in den Wald hineinrufe, so kommt es zurück. Wenn ich also nicht werte, kann ich auch davon ausgehen, dass über mich nicht sofort ein Urteil gefällt wird.

Zum ContentTipp

Authentischer Content ist der beste Content. Egal, was du schreibst, wenn es wirklich mit dir zu tun hat und aus dir herauskommt, werden auch die Menschen damit in Resonanz gehen, die es angeht. Außerdem ist authentischer Content viel lesenswerter, als wenn du versuchst, in einem Artikel jemand anderem nach dem Mund zu schreiben. Oder nur überlegst, was deine Zielgruppe wohl hören will.

 

Natürlich ist die Zielgruppe wichtig, wenn deine Zielgruppe Mamas sind, werden sie sich für deine Themen als Mama-Bloggerin interessieren. Wenn du allerdings nicht deine eigene authentische Meinung, Gedanken, Gefühle, vielleicht auch mal Ängste und Unsicherheiten preisgibst, wird deine Zielgruppe das bald merken.

 

Ziemlich sicher bleiben deine LeserInnen und potentiellen KundInnen bei dir, wenn sie wissen, dass sie ehrlich und von Herzen informiert, betreut und/oder behandelt werden und ihnen nichts vorgespielt wird.

 

Menschen wollen authentische Ehrlichkeit ohne verurteilt zu werden.

Die Kunst ist, anzuerkennen, dass jeder Mensch seinen eigenen Weg und seine eigenen Themen und Herangehensweisen und Herausforderungen hat.

Und in diesem Sinne wünsche ich dir, bleib bei dir, sei du selbst, lerne, liebe, lache und entspanne – und urteile nicht darüber! Du bist richtig, so wie du bist!

Voll inhaltlich und von ♥♥

deine Andrea

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