ContentTipp im Mai

Bedauern

 

Ich weiß, dass ich die Vergangenheit nicht ändern kann.

Achtung, diesmal rührt mein ContentTipp tief. Wenn du mit deiner Vergangenheit noch nicht im Reinen bist, gehe behutsam an diesen Artikel heran!

Es liegt etwas im Bedauern, dass uns an die Vergangenheit bindet. Es hat mit Selbsmitleid, vielleicht auch mit Wut, Schmerz oder Selbstzweifeln zu tun. Bedauern macht uns das Herz schwer und verbraucht Energie – geistige und körperliche.

Was aber ist, wenn du weißt, dass du die Vergangenheit nicht ändern kannst? Angenommen, du nimmst heute einfach dieses Wissen an. Kannst du die Vergangenheit dann Ruhen lassen, akzeptieren, annehmen? Kannst du abschließen und auf deinem Weg weitergehen? Kannst du beginnen zu wachsen, zu lernen, zu leben, wie es dir gefällt?

Vielleicht gibt es dir ein Gefühl der Freiheit, der Leichtigkeit, die Möglichkeit vorwärts zu blicken und deine Zukunft selbst in die Hand zu nehmen?

Das Schöne daran ist, du darfst alle deine Lernerfahrungen behalten. Deine Vergangenheit ist geschehen. Sie ist vorbei und doch hat sie dich zu dem gemacht, wer und was du heute bist. Es mögen freudvolle, erfolgreiche oder auch traumatisierende, schmerzhafte Ereignisse in deinem Leben gewesen sein, die dich geprägt haben. Sie alle haben gemeinsam, dass sie dich geprägt haben.

Wenn du also heute wohlwollend auf deine Vergangenheit blicken kannst, kannst du dir ein paar Fragen stellen, die dich näher zu dir selbst und zu deinem Kern bringen werden.

Hier mein ContentTipp im Wonnemonat Mai

Hast du Momente aus deiner Vergangenheit, die dir ganz besonders gewahr sind? Gibt es Szenen, die immer wieder vor deinem inneren Auge auftauchen?

Wie warst du als Kind? Wie warst du als Teenager? Wie warst du gestern, vor einer Woche, vor deiner letzten Ausbildung?

Was hast du (an dir) besonders geliebt? Was war für dich selbstverständlich und was hast du schon lange nicht mehr gemacht, das dir vielleicht heute wieder gefallen und dich und deine Kunden, deine Leser weiterbringen könnte?

Was mochtest du gar nicht an dir und wie konntest du es loswerden – wie hat es dich verändert und zu deinem heutigen Sein und deinem aktuellen Leben und Angebot beigetragen?

Welche Momente in deinem Leben haben dich am meisten wachsen lassen? Wie trug dieses Wachstum zu deinem USP bei?

Bedauerst du etwas? Was ist es, und wie kannst du damit umgehen? Kannst du dir vorstellen, dich von dem Bedauern zu lösen und was würde das für deine Kunden und dein Angebot bedeuten?

Das Content-Ziel ist kein Seelenstriptease!

Ich weiß, das sind diesmal ziemlich tiefgehende Fragen und auch die Antworten sind wahrscheinlich ziemlich persönlich. Es geht hier nicht um einen Seelenstriptease vor der ganzen Welt! Du musst nicht deine Seele verkaufen, nur damit du Contentideen bekommst!

Du darfst dir selbst ein paar Fragen stellen, und dir überlegen, wie sie zu dir passen. Wenn du möchtest, mach ein zwangloses Brainstorming für dich selbst und entdecke, wo dich deine Gedanken und Antworten hinführen. Vielleicht kommt für dich überhaupt kein brauchbarer Content, sondern „nur“ die eine oder andere Selbsterkenntnis dabei heraus. Lass es zu, lass es geschehen und achte darauf, was es mit dir macht!

Und vielleicht liest du in einer Woche oder einem Monat oder in einem Jahr einen deiner Artikel und bemerkst, dass dein Bedauern weniger geworden ist und du einen Schritt aus der Vergangenheit in die Gegenwart gemacht hast. Und vielleicht bemerkst du, dass du wieder gewachsen bist. Und vielleicht bemerken das auch deine Kunden und Leser.

Denn wenn du weißt, dass du die Vergangenheit nicht ändern kannst, hast du viel mehr Zeit, dein Leben zu gestalten!

Vollinhaltlich und von Herzen ♥, deine Andrea

PS: Anmerkung aus eigener Erfahrung: ein bisschen Seelenstriptease liegt allerdings in fast jeder Veröffentlichung, wenn du voll dahinter stehst und wirklich authentisch aus deinem Herzen und deinem Bauch heraus schreibst!

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