Headerbild der Yoga Place Akademie von Selma Brenner

Bist du Yoga-tauglich?

Vielleicht würdest du auch gerne mit Yoga starten, hast aber Bedenken, ob dein Körper dafür geeignet ist?

Viele von uns haben ein Bild im Kopf wie wir oder unser Körper sein sollten. Auf den Fotos von Yoga-Posts in Social Media oder in Print-Magazinen siehst du vor allem Frauen mit durchtrainierten Bodies, mit denen sie lächelnd die unglaublichsten Yoga-Haltungen einnehmen. Aber was, wenn du aus der Instagram-Norm fällst? Wenn du ein mehr-als-gebärfreudiges Becken hast, Bergsteiger-Beine oder steife Hüften? Bist du ohne durchtrainierten Elfenkörper überhaupt Yoga-tauglich?

Jeder Körper ist perfekt für Yoga

Yoga ist für jeden geeignet. Du musst dafür nicht super fit oder gelenkig sein. Auch das Alter oder das Gewicht spielen keine Rolle. Jeder kann jederzeit mit Yoga beginnen – selbst im Rollstuhl!

Wir alle kommen mit einem eigenen Körper und einer eigenen Geschichte zum Yoga. Ich selbst habe mit Ende 20 mit Yoga begonnen, weil mein Orthopäde mir künstliche Hüftgelenke verordnen wollte. Yoga hat mich seitdem nie wieder losgelassen und das, obwohl ich selbst eher steif und ungelenkig bin. Ich konnte die Hüft-OP dadurch erfolgreich umgehen und meistere inzwischen auch einige Instagram-passable Yoga-Haltungen! Aber das Wichtigste für mich: Auf der Matte finde ich jedes Mal zurück zur inneren Balance und lerne, mit mir wieder ins Reine zu kommen.

Unterstützung

Vielleicht denkst du „Innere Balance hin oder her – meine Arme sind einfach zu kurz“ oder „Dafür bin ich einfach nicht gebaut“. Ich kann dich beruhigen – du bist perfekt. Die Yoga-Haltungen passen sich dir an, nicht umgekehrt.

Oft sind Yoga-Hilfsmittel eine einfache und praktische Unterstützung: Yoga-Blöcke oder der Yoga-Gurt können deine Arme oder deine Beine verlängern, damit du einfacher in die Haltungen kommst. Eine Decke hilft, besser entspannen zu können, eine Yoga-Rolle oder ein Stuhl, wenn du beispielsweise nicht auf dem Boden sitzen kannst.
Durch das Verwenden von Hilfsmitteln wirst du übrigens nicht automatisch als Anfänger abgestempelt. Im Gegenteil – du weißt einfach, was du tust.

Innerer Frieden

Je länger man Yoga praktiziert, desto mehr versteht man, dass es eben nicht darum geht, eindrucksvolle Posen einzunehmen. Oder eine Asana perfekt auszuführen, so wie man sie in Büchern oder bei der Kollegin auf der Nachbarmatte sieht.

Es geht um achtsames, gewaltfreies Üben. Das bedeutet auch, den eigenen Körper und das eigene Gefühl zu spüren und ernst zu nehmen. Wenn du dich in Haltungen quälst und deine körperlichen Grenzen übergehst, wirst du dich womöglich verletzen. Und das ist eindeutig nicht das Ziel von Yoga.

Am Ende jeder Yoga-Klasse, in Shavasana, der Schlussentspannung, kannst du die Früchte deiner Praxis ernten. Ganz klar spürst du nun deine innere Ruhe und Gelassenheit. Diese sind übrigens immer für dich da, nur oft verschüttet durch Alltagstress oder durch nicht unterstützende Gedanken und Gefühle.

Balsana Übung mit Selma BrennerDer richtige Lehrer

Ein kompetenter Yoga-Lehrer bringt dir die richtige körperliche Ausrichtung und Technik für die Yoga-Haltungen und Atemübungen bei. Was er oder sie dir hoffentlich auch beibringt: Du bist dein bester Lehrmeister! Je mehr du übst, desto mehr lernst du auch, nach innen zu schauen und in dich hinein zu fühlen.

Dein Atem hilft als Referenz. Ist er flach und kurz? Dann pushst du dich zu stark. Fließt er nicht mehr frei? Dann wirkt Yoga nicht unterstützend. Mach‘ weniger, lass‘ eine Haltung aus oder variiere sie. Nicht jede Asana ist automatisch gut für jeden Körper… Oft erfordert es Mut, etwas nicht zu tun oder weniger zu machen.

Dein Körper zeigt dir genau, was für dich gut ist und was nicht. So wie es ist, ist es perfekt! Auf der Matte kannst du erkennen, was dein Körper dir alles ermöglicht und wie treu er dich durch’s Leben trägt – Tag für Tag und mit all seinen Begrenzungen und Möglichkeiten.

Coming home

Yoga ist für mich „coming home“, also ganz zu sich selbst zu kommen. Auf der Matte lernst du, dich und deine jetzige Situation zu akzeptieren. Und die unglaubliche Freiheit und das Potenzial zu entdecken, die du immer schon in dir trägst.

Mach‘ Yoga! Probiere es zumindest aus. Es gibt nichts Besseres.

 

Anfang Juni 2018 kannst du für ein paar Tage mit nach Mallorca fliegen zum Body-Mind-Detox.

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