Wyda-Übung von Elisabeth Dellasega

Wyda, das Yoga der Druiden

Ein lauer Herbsttag, die Blätter beginnen sich zu verfärben, auf den Straßen ist noch nicht viel los, meine Kinder sind bei den Großeltern, eine unbestimmte Ruhe und eine ganz bestimmte Vorfreude haben mich schon jetzt ergriffen. Ich bin auf dem Weg zu Elisabeth Dellasegas WYDA-Seminar im Bluntautal.

Ich habe noch nie WYDA gemacht, ich habe mich auch vorher nicht groß damit beschäftigt. Ich weiß nur die paar Eckdaten, die mir Elisabeth im Vorfeld schon erzählt hat:

Wyda ist sozusagen das Yoga der Druiden. „Es ist der europäische Weg zu ausgeglichener Lebensführung und Selbstverwirklichung und es ist viel leichter zu erlernen als Qigong oder Yoga!“

Die Druiden waren die Weisen der Kelten, die sich von England ausgehend in einem langen Streifen quer durch Europa ansiedelten. WYDA bedeutet „Durch den Schleier gehen“. In vielerlei Sinn haben wir das „Durch den Schleier gehen“ auf unserem meditativen Weg bis zum Talschluss des Bluntautals erlebt…

 

Von Kraftplätzen und Naturgeistern

Wir trafen uns am Parkplatz und spazierten gemeinsam los. Wie das so ist bei Frauen, wurde gleich mal losgetratscht, wir lernten uns auf den ersten 500 Metern schon ein bisschen kennen und als wir am ersten Kraftplatz ankamen, waren wir schon eine kleine Gruppe.
Kraftplatz Bluntautal
Direkt am Ufer des Flüsschens fand Elisabeth den Platz für unsere ersten Übungen. Die WYDA-Übungen sind eng mit der Natur verknüpft. Elisabeth achtet, auch im Namen ihrer Teilnehmer, stets darauf, sich die Naturgeister wohlgesonnen zu halten. So ist es bei manchen Übungen wichtig, in Verbindung mit Wasser zu sein, manche mögen die Nähe zu frischen, blühenden, saftigen Pflanzen, bei anderen entfalten sich die Kräfte besser im Angesicht von starken, kräftigen Pflanzen, im Schatten oder im Wald. Manche Übungen sollen besser in der Nacht gemacht werden, andere sind so energetisierend, dass man sie auf keinen Fall vor dem Zubettgehen machen sollte. Wieder andere Übungen sind bei Voll- oder Neumond oder auf keinen Fall bei selbigem zu machen.

Es gibt durchaus ein paar Regeln, es gibt aber auch ein schönes Skript dazu, das die wichtigsten Informationen zusammenfasst. Außerdem sind die Übungen aufbauend, so dass es möglich ist, sich nach einem soften Einstieg mit der Zeit immer weiter zu steigern.

 

Von Wurzeln und Druidenfäusten

Wir begannen also mit den ersten Übungen, lernten, was es mit der Druidenfaust auf sich hat und wie sie gemacht wird. Am plätschernden Flüsschen, mit Elisabeths sanften Anweisungen im Ohr ließ ich mich in diese ersten Übungen fallen und spürte schon hier eine selten gekannte Ruhe. Durch die absolute Erdverbundenheit, die Elisabeth ausstrahlt, fühlte ich richtig meine Wurzeln. Es ist wundervoll, sich in unserer schnelllebigen, hoch technisierten Welt wieder so mit der Natur zu verbinden. Durch erste Schleier konnte ich schon hier gehen. Ich fühlte mich bereits klarer, präsenter und achtsamer.

Sogar eine reinigende Räucherung ließ Elisabeth uns zuteil werden, bevor wir unseren Weg fortsetzten. Fast ganz hinten im Talschluss fanden wir unseren zweiten Platz. Am Fuße der hier vorherrschenden steilen Felswände ist es ein archaisches Erlebnis, druidische Übungen zu absolvieren.
Bluntautalschluss
Auch unser Mittagspicknick wirkte an diesem herbstlichen Uferplätzchen ganz besonders stärkend.

 

WYDA und Ruhe – von Elisabeth lernen

Ich möchte hier nicht gesondert auf die einzelnen Übungen eingehen, das würde erstens den Rahmen sprengen und zweitens soll, wer sich dafür interessiert, in den Genuss kommen können, dieses Wissen direkt von Elisabeth persönlich zu erfahren.

Elisabeth ist eine unglaublich tief in die Geheimnisse verschiedenster Praktiken eingeweihte, sehr weise Frau. Sie weiß, wovon sie spricht. Seit Jahren praktiziert sie Qigong, Tuina, Wyda und Schamanismus. Es ist ein Genuss für Körper und Seele einen Tag mit ihr und WYDA zu verbringen, den ich jedem ans Herz legen kann.

Wenn du also wieder einmal weg möchtest von der Hektik des Alltags, back to the roots – und das ist auch wörtlich gemeint. Die Wurzeln des Waldes, der Erd- und Steinmanderl und auch die eigenen Wurzeln werden durch WYDA ins Bewusstsein geholt. Ruhe darf Platz nehmen.

Wyda Übungen von Elisabeth Dellasega

Ich danke dir von Herzen, liebe Elisabeth für diese wundervolle, stärkende und beruhigende Erfahrung im Herzen des Bluntautals, im Herzen der Natur und fühlbar auch in deinem Herzen. Du machst Menschen reicher!

Andrea Gneist

 

Gemütlicher Abschied zu Pferde

Nach viel Ruhe, Kraft, Wyda und Weiblichkeit gibt’s zur Belohnung noch eine Fahrt mit der Pferdekutsche.

Pfiat eich, die Damen, es hat mich unglaublich gefreut, euch alle kennen zu lernen!

Vom Bärenwirt fahren Pferdekutschen zurück zum Parkplatz

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