Wie glückselig ist der Anblick eines Babys, das friedlich schläft.

Diese Entspanntheit, der friedliche Gesichtsausdruck, dieses noch leere Blatt, das frei ist, von all den Sorgen und Ängsten dieser Welt. Hier ist die ganze Welt in Ordnung!

Wie beruhigend ist auch das Bild von einem Baby, das zufrieden an der Brust seiner Mutter trinkt. Es ist ein Bild der Geborgenheit, in der Umarmung seiner Mutter und wenn es Schmerzen hat, sucht es die erwünschte Erleichterung, eventuell in dem es unruhig wird oder anfängt zu weinen.

Die volle Befriedigung seiner Bedürfnisse in diesem Moment. Es bekommt genau das, was es jetzt braucht und ist total entspannt!

Wie spannend ist es, ein Baby dabei zu beobachten, wie es mit dem ganzen Körper damit beschäftigt ist, die Welt für sich zu entdecken. Wie es seine Hände und Füße entdeckt. Wie es übt und übt, um das Objekt seiner Begierde zu erreichen und damit seinen Radius immer mehr erweitert. Wie schön ist es, einem Kleinkind zuzuschauen, wie es die ersten Schritte wagt.

Es ist ganz bei sich in seinem Körper und übt, übt, übt – rein aus innerer Lust und Neugierde heraus.

Was wäre es für ein riesen Schatz, wenn wir Erwachsenen uns einen Bruchteil davon erhalten oder wiederentdecken könnten? Es wäre dieses Ur-Vertrauen, mit dem wir ohne Angst vor dem Fallen, nur von der Neugierde und dem Lernen wollen getrieben, in unseren Tag starten könnten, um wieder ein neues Stück dieser Welt zu erobern.

Körperintelligenz

Babys haben den Luxus, dass sie sich rein auf ihre Körperintelligenz verlassen (können). Sie sind ganz im Hier und Jetzt und in den Bedürfnissen ihres Körpers. Noch kennen sie nicht die sozialen Regeln der Familie und der Gesellschaft, die Verpflichtungen des Lebens und Normen, an die wir unsere Bedürfnisse anpassen (sollten).

Ist es hungrig oder durstig, wird es erst mal schmatzen anfangen. Kommt nicht die erwünschte Reaktion, folgt gewiss ein Schrei!

Wird es müde, schläft es. Kann es jedoch aus irgendeinem Grund nicht einschlafen, wird es unruhig, zappelig und weinerlich.

Wenn es Schmerzen hat, sucht es die erwünschte Erleichterung, eventuell indem es unruhig wird oder anfängt zu weinen. Babys die weinerlich und sehr unruhig sind, wollen uns mitteilen, dass für sie etwas nicht passt. Es kann auch ein Zuviel an Input oder innere Spannungen, ein Schnupfen oder ein Entwicklungsschub, mit dem sie noch nicht klarkommen, sein.

Ist für dein Baby dieses körperliche Unwohlsein beseitigt, strahlt der gesamte Körper diese Zufriedenheit aus.

Wie finden wir heraus, warum es gerade unruhig wird oder weint? Viel mehr Möglichkeiten hat es ja in den ersten Wochen nicht, um uns zu zeigen, dass ihm etwas nicht passt.

Wie kann ich ihm dann Erleichterung verschaffen? Was ist zu viel an Aufmerksamkeit, was zu wenig?

Nur nicht das Baby verwöhnen!

Noch immer werden solche Sätze als gute Rat-Schläge verbreitet: „Lass das Baby mal brüllen! Nur nicht von Anfang an verwöhnen!“

Verwöhnen heißt ja, dass es ein Zuviel an Aufmerksamkeit bekommen würde.

Für das Baby gibt es nur den Moment im Hier und Jetzt – und darin Bedürfnisse, die gestillt werden oder nicht. Solange das Baby sich nicht selbst von der Mutter/Vater oder einer anderen Bezugsperson wegbewegen kann, gibt es also kein Verwöhnen! Für das Baby gibt es nur: Es ist jemand spürbar da oder eben nicht. Es fühlt sich wohl oder nicht.

Erst mit dem Rollen, Robben, Krabbeln und dann v.a. mit dem Gehen erlebt es selbst, dass mit dem Wegbewegen auch ein Zurückkehren wieder möglich ist. Mit dieser neuen Bewegungsfreiheit lernt es mitzubestimmen, wieviel es alleine schon bewältigt und Lust daran hat, die Welt zu erobern und wieviel Halt es von jemand anderen braucht. Nun fängt das Spiel langsam an: Bekomme ich alle Bedürfnisse sofort befriedigt? Wird mir zugetraut, auch eigene Wege zu finden und diese Welt in meinem Tempo zu entdecken? Kann ich darauf vertrauen, dass ich den Halt bekomme, den ich brauche?

Dieses Spiel endet übrigens nie und wird von den Kindern immer wieder kreativ umgestaltet!

Das Baby, das sich noch nicht wegbewegen kann, kennt also nur: Es hat ein Bedürfnis im Hier und Jetzt und dieses wird befriedigt oder nicht.

Bedürfnisse erkennen und stillen

Für uns Erwachsene ist es nun die große Herausforderung, sein Bedürfnis zu erkennen, was v.a. in den ersten Wochen mehr einem Ratespiel gleicht, und dieses zu befriedigen. Meist bekommt das Baby, wenn es unruhig wird, etwas zu essen oder den Schnuller. Oder es wird herumgetragen. Alles können genau die richtigen Antworten sein. Leider ist jedoch von dem vielseitigen Wissen, wie Babys gut unterstützt werden können, viel verloren gegangen.

Welche kleine Massage kann helfen, wenn es Bauchweh hat? Welche Berührung vermittelt ihm die Ruhe, damit es gut einschlafen kann? Welche einfachen Griffe unterstützen das Zahnen?

Wie zeigt es mir, dass es einfach Hunger hat oder auch nur mal Ruhe braucht?

Baby-Shiatsu nach Karin Kalbanter-Wernicke

Baby-Shiatsu nach Karin Kalbanter-Wernicke setzt genau hier an. Baby-Shiatsu sind einfache, klare Griffe, die leicht erlernbar sind. Es ist ein Berühren und ein Berührt werden, ein gemeinsames zur Ruhe kommen. Du lernst zu erkennen und zu spüren, was dein Baby entspannt. Du tauchst mit deinem Baby in den Augenblick „Jetzt“ ein, lernst seine Bedürfnisse schneller zu erkennen und eine größere Vielfalt, wie du auf diese reagieren kannst.

Dein Baby lernt, seinen Körper gut zu spüren, sich als Ganzes zu fühlen und die Vielfalt seiner Bewegungsmöglichkeiten ganz auszuschöpfen. Es erfährt, dass es mehrere Varianten gibt, wie seine Bedürfnisse befriedigt werden.

Baby-Shiatsu hat noch viel mehr Potential!

Meine Kinder lieben diese Art der Massage immer noch, auch wenn sie beide schon im Gymnasium sind! Mein Mann genießt es ebenso!

Diese achtsame, klare Berührung ist etwas Besonderes! Es ist ein riesengroßer Schatz für die ganze Familie, mit diesem Körperwissen (wieder) in Kontakt zu kommen, sich als Ganzes zu fühlen, innerlich Ruhe zu finden und ganz bei sich zu landen.

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