Astrologie – eine Erfahrungswissenschaft

Astrologie in der westlichen Form, ist eine uralte Symbolsprache, die noch auf die Zeit der Babylonier zurück geht und über Griechenland, den arabischen und indischen Raum und später in der römischen Tradition Ausbreitung fand.

Astrologie ist im Gegensatz zur naturwissenschaftlichen Astronomie, die sich mit messbaren, konkreten Beobachtungen des Himmels beschäftigt, eine Erfahrungswissenschaft welche durch Beobachtungen der sichtbaren Gestirne über Jahrtausende hinweg, ihren Ursprung hat und jenseits der gelehrten Wissenschaften steht.

 

Astrologie ist, so wie ich sie sehe, die Basis vieler Wissensgebiete.

Ob in der Medizin (viele Ärzte waren und sind auch Astrologen), in der Psychologie, in der Natur, in esoterischen Wissensgebieten wie beispielsweise Feng Shui, Chirologie usw. Diese Wissensgebiete erkennen die Kausalität in den kosmischen Prinzipien, nach denen alles hier auf Erden funktioniert und nach denen alles untrennbar miteinander verknüpft ist.

Erst durch die in der Renaissance und in der Aufklärung erfolgte Spaltung von Astronomie und Astrologie, die bis dahin miteinander verbunden waren, und der darauf erfolgten Trennung  von Mythologie und Religion gegenüber den Wissenschaften, wurde Astrologie in den Bereich des Glaubens abgeschoben und ihr die Glaubwürdigkeit aberkannt.

 

Bis heute eine Faszination

Auf die Menschen jedoch übt die Astrologie bis heute eine Faszination aus, obwohl diese von den Geisteswissenschaften belächelt, verpönt, abgewertet und teilweise auch bekämpft wird.
Die Symbolsprache der Astrologie übersetzt die kosmischen Prinzipien, ihre Zusammenhänge und energetischen Auswirkungen für unser Geschehen auf Erden und für uns Menschen.

 

C.G. Jung und die Psychologische Astrologie

Schon zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts setzte durch die Psychologische Astrologie eine große Wende, Erneuerung und Weiterentwicklung der klassischen Astrologie ein.

Maßgeblich an dieser neuen Entwicklung war der Schweizer Psychoanalytiker Carl Gustav Jung, der zwar selbst nicht vordergründig Astrologe war, jedoch die Astrologie in seine Arbeit mit einbezog. Er arbeitete mit den Archetypen, den jedem von uns innewohnenden, kollektiven Grundstrukturen.

C.G. Jung beeinflusste bereits in den 1920er Jahren die neue Psychologische Astrologie bedeutsam. Während in den 1970er Jahren im amerikanisch-britischen Raum ebenfalls einflussreiche AstrologInnen, wie der mittlerweile auch bei uns sehr bekannte Astrologe Dane Rudhyar und die ebenfalls durch ihre vielen Publikationen bei uns bekannte Astrologin Liz Green, erheblich zur Verbreitung der Psychologischen Astrologie beitrugen.

C.G. Jung glaubte sogar schon damals daran, dass die Psychologie mit der modernen Astrologie zusammenfinden und irgendwann an der Uni gelehrt werden wird. Heutzutage ist es uns selbstverständlich, dass psychologische und astrologische Erkenntnisse gemeinsam, erst zu entsprechenden Erkenntnissen führen können.

 

Was ist Astrologie für mich?

„Ich bin Adler und Archäologin“

So wie ein Adler in großer Höhe die Welt da unten betrachtet und wie er von dort oben sieht, wie die Straßen, die Wege miteinander verbunden sind, wo sie sich treffen, wohin diese führen, so wollte ich mein Leben betrachten und letztendlich, mir unerklärliche  Zusammenhänge verstehen und begreifen können.

Ich begebe mich auf die Ebenen des Adlers und des Archäologen, wenn ich die Antwort auf viele Fragen, die sich im Leben stellen, finden will. Den Standpunkt verändern, das wusste ich, war notwendig, um an die ungeliebte Situation heranzugehen und diese einer Lösung zuzuführen.

Mit Hilfe der Psychologischen Astrologie wird Vieles erst erklärbar, begreifbar. So war es auch bei mir, als ich mich in den 1990er Jahren entschied, Astrologie zu studieren. Ich wollte verstehen… warum?! Denn ich hatte viele Fragen an das Leben!
Ich sah die Straßen von oben, wie sie sich trafen, wie sie nebeneinander her verliefen, um dann in die jeweilige andere Richtung vorzudringen. Die Zusammenhänge konnte ich aus dieser Position gut erkennen.

Warum sind diese Dinge geschehen?
Warum musste ich mich beispielsweise von meinem Mann trennen?
Warum hatte ich mich für diesen Mann entschieden und nicht für den anderen?
Warum ist mein Leben so verlaufen, wie es ist? Mit so viel Schmerz und Leid!
W e r  oder  W a s  hat sich damals entschieden?

Um das herauszufinden, das war mir klar, musste ich nun in die Tiefe gehen und wie ein Archäologe Schicht um Schicht abtragen.

Ich hatte vorher schon gelernt, dass es Gedankenmuster, Überzeugungen und Konditionierungen gibt, nach denen wir unser Leben ausrichten und unsere Entscheidungen treffen, völlig unbewusst – es geschieht einfach!

 

Dir geschehe nach deinem Glauben

„Dir geschehe nach deinem Glauben“, so steht es auch in der Bibel. Diesen Satz hatte ich früher nicht so verstanden, wie ich es heute tue. Und ES geschieht solange, bis wir es aus dem Unbewussten ans Licht bringen.
Erst durch den folgenden Bewusstwerdungs-Prozess können wir einen Blick darauf werfen und wählen, ob dieses Verhalten uns dient, oder uns Schaden zufügt.

Verweigere ich mich, aus welchen Gründen auch immer, diesem oft schmerzhaften Bewusst-Seins Prozess, so wird mir das Leben so oft dieselbe Geschichte präsentieren, bis ich diese ungeliebten Anteile annehme und auch integriere.

Oft höre ich Leute sagen: „Ich treffe immer auf die falschen Frauen- die falschen Männer- die gleichen Chefs etc.“. „Die sind doch alle gleich!“ „Ich mache immer die gleichen Fehler!“

Womit diese Menschen auch recht haben. Was diesen jedoch noch nicht bewusst ist, dass nur sie selbst dafür verantwortlich sind, welche Menschen sie in ihr Leben ziehen, gemäß ihren Überzeugungen. Und vor allem sollten sie sich die Frage stellen: „Welche Prägungen habe ich in der Kindheit erfahren?“

 

Wozu also Psychologische Astrologie?

Die Psychologische Astrologie gibt uns hier ein genaues Bild unserer Erfahrungen in der Kindheit, die sich später im Leben nur wiederholen! Es zieht sich durch unser Leben wie ein roter Faden! Es gibt hier keine Schuldzuweisungen an die Eltern, denn in welche Situation meine Seele inkarniert hat, ist ebenfalls kein Zufall.

Erst wenn ich mich mit meinem Schicksal aussöhnen kann, erlange ich Freiheit. Ich bin nicht mehr das „Opfer“ von irgendetwas, oder irgendwem, ich kann die Verantwortung für mein Leben übernehmen.

Jetzt dürfen „Aussöhnungen“ der Seele stattfinden, Verzeihung und Verstehen mir selbst und anderen gegenüber.

Dieser wichtige Schritt lässt mich in Frieden leben! Es wird still in mir!

Wenn viele Menschen diese Schritte wagen würden, statt die „Schuld“ immer beim Anderen zu suchen, dann hätten wir keine Kriege mehr! Wenn ich mich selbst liebevoll annehmen kann, so wie ich bin, dann höre ich auf, andere ständig zu kritisieren und abzuwerten!

Es kostet mich sehr viel Energie, wenn ich ständig „beim Anderen“ bin, was dieser von mir erwartet, über mich denkt, ich dem anderen etwas missgönne, aber auch das (falsche) Bild das er von mir hat, aufrecht zu erhalten- ihn nicht zu enttäuschen, ihm nicht verzeihen zu können usw.

Schau in dein Herz, öffne es für die Liebe für dich und die anderen!

Gerne unterstütze ich dich dabei!

Deine Brigitte Mader

2 Comments
  1. katharina Theissig 2 Jahren ago

    Liebe Brigitte,

    toller Blogbeitrag! Mir fällt in dem Zusammenhang das Gesetz der Anziehung ein – war schon öfter bei mir so, dass Menschen in meinem Leben aufgetaucht sind, die mir irgendwas spiegeln sollten. Ich habs meist erst im Nachhinein verstanden, worums eigentlich ging. Das Leben wäre manchmal leichter, wenn man es nicht erst hinterher begreift, sondern schon in der jeweiligen Situation.
    Viell. kannst du nochmal einen Blogbeitrag als Vertiefung zu diesem verfassen, wie konkret du Menschen nun hilft, Zusammenhänge zu erkennen, Verstrickungen zu lösen? Wie kann man sich deine Arbeit konkret vorstellen?

    Liebe Grüße
    Kathi

    • Brigitte Mader 2 Jahren ago

      Liebe Katharina,
      erst jetzt kann ich dir antworten, wie du ja weißt! Danke für deine Anfrage!
      Ja, wie du schon erfahren hast, wirkt das Gesetz der Resonanz in allen Bereichen unseres Lebens und am meisten, am tiefsten und verletzendsten erfahren wir es über Beziehung zu uns umgebenden Menschen. Entweder in der Projektion oder in der Spiegelung. In der Projektion, wenn wir ungeliebte Anteile unseres Wesens abspalten und ins Unterbewusste verdrängen, dann tauchen diese beim anderen auf. Wir lassen den anderen das leben, was wir selber nicht sein wollen, ich übergebe es sozusagen an ihn. Das sieht man oft in engen Beziehungen und da tut es auch am meisten weh. Bei der Spiegelung verhält es sich so, dass mir der andere das spiegelt, was ich auch habe, aber es verdränge und verleugne, um es dann beim anderen abzulehnen und zu bekämpfen. Der Konflikt ist vorprogrammiert.
      Nun zu deiner Frage: Meine Arbeit sehe ich darin, die Dinge bewusst zu machen. Mit Hilfe der psychologischen Astrologie bin ich „schneller am Punkt“, sehe ich die Veranlagung, die Potentiale und auch die Widersprüche. „Wohin geht mein Weg“, welche „Aufgaben“ hat sich meine Seele für dieses Leben bestellt? Wie verhalten sich Menschen in Beziehung zueinander, was bringt jeder so mit und wie kann es sich auswirken. Wo steht diese Person gerade, welche Lernschritte sind jetzt angesagt, wo im Horoskop sehe ich die „Werkzeuge“, die dieser Mensch mitgebracht hat, um seine Aufgaben hier auf Erden zu gestalten und zu bewältigen. Die Bewusst- Werdung ist der erste und wichtigste Schritt zur Lösung. Was ich in weiterer Folge mit meiner Arbeit anbiete, ist Unterstützung, Impulsgebung, Mut machen, indem ich auf meinen reichen Erfahrungs-und Wissensschatz zurückgreifen kann. Ich ermutige Menschen, ihre Überzeugungen zu hinterfragen, teste mit Kinesiologie, was dieser Mensch jetzt am Wichtigsten braucht, berate ihn in Fragen der Ernährung, der gesunden Bewegung, Meditationen, wende energetische Behandlungen an, arbeite mit therapeutisch hochwertigen, ätherischen essentiellen Ölen und gebe Hilfestellung und Tipps, die zuhause angewendet werden können. Und noch vieles andere, das ergibt sich während der Sitzung.

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