Waldbaden mit Karina Reichl

Spürt ihr das auch, wenn ihr ein paar Stunden im Wald und der Natur verbringt? Der Wald tut uns gut, gibt uns Kraft und Ruhe und wir fühlen uns gesund. Wobei die Frage für viele eher sein müsste: Wann warst du überhaupt das letzte Mal im Wald? Ich bin mir gar nicht so sicher, ob viele denn Zeit dafür finden. Aber eines ist fix: Der Wald ist ein Teil von uns.

Gesunde Beziehung mit dem Wald

Leider ist es so, dass unsere Generation überhaupt die erste ist, die so wenig Zeit in der Natur verbringt und das macht uns krank. Seelisch und körperlich. Dass der Wald für uns eine „gesunde“ Beziehung sein kann, ist in mehreren Studien bereits belegt worden. Viele davon zeigen, dass wir uns nicht aus dem Kreislauf der Natur hätten herauslösen sollen. Denn die komplette Abnabelung, das Leben in der Stadt, ohne dem grünen Ausgleich, schafft Probleme.

Dabei ist die Natur immer für uns da, zu jeder Tages- und Nachtzeit und: wir müssen keinen Cent dafür bezahlen. Der einzige Weg, uns wieder etwas Gutes zu tun, ist uns zurückzubewegen. Da, wo wir uns geborgen und wohl fühlen – zurück in die Natur, raus in den Wald, raus auf die grünen Wiesen. Schlummert diese Sehnsucht nicht in allen von uns?

Den Biophila-Effekt nutzen

Biophila ist die Liebe des Menschen zur Natur. Und dieser Begriff begleitet mich jetzt schon eine ganze Weile. Die Kräuter sind ein Grund, dass ich wieder zurückgefunden habe. Dorthin, wo ich ruhige und glückliche Momente erlebe. Immer mehr hat es mich dann auch in den Wald gezogen. Die Erlebnisse und Gefühle dort sind so stark spürbar für mich, dass ich mich intensiver mit diesem „natürlichen“ Thema auseinandersetzen wollte.

Über kurz oder lang stößt dann jeder auf das Thema Waldbaden, das aktuell medial sehr präsent ist. Gut so, denn es zeigt, welche positiven Wirkungen die Zeit im Wald auf unseren Körper, die Zellen, Stresshormone etc. hat. Ein großer Vorreiter in unseren Breiten ist der Buchautor und Biologe Clemens G. Arvay. Bei ihm habe ich eine Ausbildung zum Thema Biophila-Effekt absolvieren dürfen und wurde dabei in allem, was ich im Wald immer spüre, bestätigt.

Terpene – der Gesundheits-Booster des Waldes

Ein Thema, das aktuell am besten rund um die Wald-Medizin erforscht ist, sind die Terpene. Duft- und Botenstoffe, die der Wald abgibt.

Im Grunde ist dieser Pflanzenstoff, der sehr viel in Bäumen enthalten ist, immer da. Sobald wir uns in der Nähe von Bäumen befinden, atmen wir ihn tief ein. Aber im Hochsommer, kurz nach dem Regen, im Waldinneren und in einer Höhe von ca. 1-2 Metern ist der Gehalt dieser Moleküle am intensivsten.

Und was diese Terpene für uns machen können, ist schier unglaublich. In unserem Körper werden im Rückenmark weiße Blutkörperchen gebildet. Diese nennt die Wissenschaft NK-Zellen (Natürliche Killerzellen). Diese bekämpfen schlechte und mutierte Zellen (ja, auch Krebszellen) in unserem Körper. Nun konnte man anhand von Bluttests bei Stadtbewohnern beweisen, dass:

1 Tag im Wald die Anzahl und Aktivität der NK-Zellen um 40% erhöht

2 Tage im Wald um 50% UND: diese Wirkung hält vier Wochen lang an.

Das bedeutet, was wir immer instinktiv schon wussten: Der Wald ist Medizin für uns.*

Der grüne Therapeut für Seele und Geist

Und jetzt kommt’s, neben den vielen tollen Wirkungen auf unseren Körper, helfen uns der Wald und die Natur die Stresshormone Adrenalin und Cortisol zu senken. Wir können abschalten, wieder runter kommen vom stressigen Alltag, Lösungen finden … Auch hier gibt es faszinierende Studien mit Patienten, die in der Natur einen Verbündeten gefunden haben.

Vom Waldbaden und dem Eintauchen in die Natur

Ein bisschen was habt ihr ja schon vom Waldbaden gehört.  Diese Methode hat in China seinen Ursprung, wurde in Japan bis ins Detail erforscht und kommt immer mehr zu uns nach Europa. Dabei ist Waldbaden etwas, was Menschen vor unserer Generation schon immer gemacht haben: Zeit im Wald verbringen. Dort sollten wir uns bewusst bewegen, sitzen und tief ein- und ausatmen, um all die positiven oben erwähnten Effekte zu genießen. Im Wald angekommen, gibt es verschiedene Übungen, die gemacht werden können, um die wertvollen Terpene tief aufzunehmen. Und was dann passiert, könnt ihr selber erleben. Ich würde mich freuen, euch diese ersten Schritte zurück zu begleiten, in Richtung Wald und Gesundheit.

Wenn ihr noch mehr über die Wirkungen von Wald und Natur auf euren Körper und Geist erfahren wollt, dann begleitet mich beim Waldbaden. Und wenn ihr euch jetzt fragt: Waldbaden in Salzburg geht das? Ja, sehr gut sogar. Ich würde mich freuen, wenn ich euch bei einem der Termine treffe!

*Quelle: Der Biophilia-Effekt – Clemens G. Arvay

Waldbaden in Salzburg – Den Biophilia-Effekt spüren

Wo: Campingplatz Schloss Aigen, Weberbartlweg 20, 5026 Salzburg
Treffpunkt: Parkplatz direkt vor dem Campingplatz
Preis: 37 Euro
Termine: ca. 1,5 Stunden

Hier findest du alle Termine zum Waldbaden.

Anmeldung:

 

 

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