Was ist der Sinn meines Lebens und was zum Teufel habe ich auf diesem Planeten verloren?

Ich stellte mir diese Frage immer und immer wieder, ungeduldig. Lange noch hatte ich auf diese Frage keine Antwort, doch allein das Stellen dieser brachte den Stein ins Rollen.  Im folgenden Artikel möchte ich dir einen kleinen Einblick in den Prozess meiner Suche nach dem Sinn geben. Wie immer ist der Weg die Lehre und das Ziel.

Die Illusion des scheinbaren Glücks

Ich war 19 Jahre alt, mein Ehrgeiz und die große Motivation ermöglichten mir die materiellen Dinge, die Konsumgüter, die das scheinbare Glück versprechen. Ich hatte alles, was ich mir damals wünschte. Super Job, riesen Wohnung mit Ausblick, viel Geld, Highlife-Lifestyle, schöne Urlaube, zu viel Party und wenig Zeit. Anfangs genoss ich den Überfluss von allem, doch recht bald schrie mein Inneres nach etwas Höherem, ich war mir sicher, dass ich mich nicht auf meinem Weg befand, sondern die Illusion und Werte des Kollektiven lebte. Ich entschied mich, Geld zu sparen und den Job zu kündigen.

Die Reise um All-Ein zu sein

Mein ganzes Leben schon waren Bücher meine besten Freunde und liebsten Lehrer und damals las ich alles von Hermann Hesse, welcher es auch vermochte, mich nach Indien zu bringen, um dem Geheimnis der Meditation auf die Spur zu kommen. Also ging ich mit 20 Jahren allein nach Indien, flog hin und ließ mich treiben. Diese Auszeit und Distanz zum gewohnten Umfeld brachte mich dazu, mich mit mir selbst zu beschäftigen und mir die wichtigen Fragen zu stellen und den ganzen Bullshit meiner damaligen Berater auszublenden.

Die Antworten bekam ich nicht sofort und ich wurde ungeduldig. Ich ließ keine „Beratungen“ anderer mehr zu, die ganzen eingepflanzten Werte und Meinungen, die nicht die meinigen waren, fielen allmählich von mir ab. Ich realisierte, dass ich nicht war, wer ich glaubte, zu sein. Doch wer war ich dann? Es machte sich eine tiefe Leere in mir breit.  Damals konnte ich diese nicht annehmen, ich wehrte mich dagegen. Ich fragte immer wieder nach dem Sinn meines Daseins. Ich fiel tief und verachtete die Welt und ihre Menschen, empfand keine Freude mehr und wurde depressiv.

Sisyphos, der Erlöser

Ich stieß auf  die Geschichte von Sisyphos, dessen Aufgabe als Bestrafung es war, einen Stein auf einen Berg zu rollen.  War er oben angelangt, so rollte der Stein wieder runter und er musste ihn erneut hinaufbringen. Das war für mich die Sinnlosigkeit schlechthin. Doch die Einstellung von Sisyphos überzeugte mich schwer: „Es macht zwar keinen Sinn, den Stein auf den Berg zu rollen, doch es ist meine Aufgabe das zu tun und dies stelle ich nicht in Frage.“
Das war mein Aufwachmoment. Ich musste meine Aufgabe finden, meinen Auftrag, meine Berufung, mit der ich der Welt dienen kann.

„Wer ein Warum zum Leben hat, erträgt fast jedes Wie“  -Victor Frankl

Ich begab mich erneut auf die Reise, meditierte viel und suchte Berater auf, die mir bei meiner Frage Hinweise gaben. Unsere Gaben, so wurde mir klar, sind unsere Auf-Gaben. Ich fragte mich, was ich gut kann und was ich in meiner Kindheit liebte? Ich besuchte Astrologen, Numerologen, Schamanen und Zauberfrauen in Mexiko, Nepal, Israel und Guatemala. Immer wieder erschlossen sich dieselben Ergebnisse, die mir bewiesen, dass das mein richtiger Weg war. Wie ein Puzzle setzte sich das große Bild zusammen und meine Vision formte sich.

Be-Rufung-Wie kann ich dienen?

Ich hoffe, ich konnte dir mit dem Einblick in meine Reise zum Sinn ein wenig Hilfestellung leisten, einen Wink geben und dich inspirieren, dein Warum zu finden. Alles beginnt mit einer Frage, stelle die richtige und sie trägt dich zur Antwort. Vertraue und meditiere. Es gibt sehr gute Methoden wie die Astrologie, die Human Design Matrix und die Numerologie, um deine Potentiale zu beleuchten und dich Selbst zu erkennen. Wie dienst du der Welt? Wozu wurdest du be-rufen?

Ich wünsche dir viel Freude und Neugier als Antrieb auf diesem Weg.

Deine Dunja Santner

 

 

 

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