Owlet GRafikdesign Logo mit der Eule als Titelbild zu Sichtbarkeit als Unternehmerin

Meine Arbeit als Grafikdesignerin hat viel mit dem Thema Sichtbarkeit zu tun. Ich unterstütze meine Kundinnen und Kunden dabei, mit ihrem Thema sichtbar(er) zu werden.

Eine Geschichte über Sichtbarkeit und Mut

Vielleicht fragst du dich: Wie ist das bei dir, Vera? Auch für mich ist das Thema Sichtbarkeit immer wieder eine Herausforderung. Ich übe mich deshalb darin, JA zu sagen zu Gelegenheiten, die mir helfen, dass ich mit meinem Business sichtbarer werde. Besonders seit September letzten Jahres hat sich da sehr viel getan…

Post von der Eule

Ich habe mich getraut, einen Newsletter auf die Beine zu stellen – und ihn dann auch zu verschicken.

Erst wusste ich gar nicht, was ich in meinem Newsletter erzählen könnte. Was würden andere von mir lesen wollen? Würde denn überhaupt jemand etwas von mir lesen wollen? Wer bin ich denn, dass ich anderen etwas zu sagen habe?

Dann habe ich mir überlegt, welche Themen ich habe, von denen ich anderen etwas mit Mehrwert erzählen könnte. Mir fiel ein, dass ich kleine Tipps in Bezug auf Gestaltung geben könnte, die für meine Leserinnen und Leser hilfreich sind.

Beispielsweise 3 Gründe warum deine Büro-Ordner mit deinem Logo gebrandet werden sollten. Oder etwas Spezielles über meine Arbeit erzählen, einen Blick hinter die Kulissen erlauben, zu zeigen, was so alles hinter meiner Arbeit steckt und über was ich mir da so alles Gedanken mache. Zum Beispiel was ich alles zu beachten habe, wenn ich eine Auto-Beklebung gestalte.

So habe ich für mich einen roten Faden entwickelt mit grundsätzlichen Themen, die ich immer wieder mit anderen Inhalten befüllen kann.

Gerade der allererste Newsletter war eine große Herausforderung. Ganz besonders am Schluss als es daran ging auf „senden“ zu klicken. Wie oft ich zuerst noch einmal zurückgegangen bin und die Fotos kontrolliert und den Text durchgelesen habe… Nach dem Abschicken ist mir dann noch ein kleiner Rechtschreibfehler aufgefallen. Davor wäre in meinem Kopf ein Gedanken-Karussell angegangen nach dem Motto: „Oh wie peinlich, was werden denn die anderen denken, wenn sie das sehen?“ In dem Moment hat aber ganz klar mein Stolz darauf überwogen, dass ich mich getraut habe, meine „Eulenpost“ zu erstellen und abzuschicken und ich habe mir selbst kräftig auf die Schulter geklopft!

 

„Kleine Gelegenheiten sind oftmals der Beginn von großen Unternehmungen“
(Demosthenes)

Ich habe mich getraut, in verschiedenen Medien sichtbar zu werden – indem ich meine Geschichte erzählt habe.

In der Zeitschrift „unternehmerin“ hatte ich gesehen, dass die Wirtschaftskammer (WKO) Personen sucht, die ihre „Erfolgsgeschichte mit der Wirtschaftskammer“ teilen wollen. Als ich das gelesen hatte, habe ich gleich eine Mail geschrieben und mich beworben – denn ich wusste, dass ich etwa einen Monat später mein 4jähriges Jubiläum als Unternehmerin würde feiern können. Also habe ich Verknüpfungen zwischen meiner Selbstständigkeit und der WKO hergestellt und ihnen passende Informationen geliefert.

Das war an einem Sonntag – und bereits am Montag wurde ich angerufen und bekam mitgeteilt, dass meine Geschichte als Beispiel in Vorarlberg gezeigt wird. Zuerst gab es Advertorials in regionalen Zeitungen (ca. 144.000 Leserinnen und Leser!). Dann folgte ein Visual Statement in diversen Social-Media-Kanälen. Zu guter Letzt wurde ich angefragt für einen Artikel im Magazin der Jungen Wirtschaft. Und das alles kostenlos für mich, weil ich über meinen Schatten gesprungen bin und die Gelegenheit ergriffen habe!

Bei einer Veranstaltung traf ich eine Journalistin wieder, die mich schon einmal interviewt hatte. Als sie mich fragte, ob sie den Abend mit mir als Protagonistin erzählen dürfte, meinte ich nur „Ja, natürlich“ – und bekam prompt eine Doppelseite in der Sonntagsausgabe (!) der Vorarlberger Zeitschrift „NEUE“.

Kürzlich habe ich entdeckt, dass Karin Wess ihr eigenes Online-Magazin „ROCK.LEAD.SUCCEED.“ erstellt hat. In der damals vierten Ausgabe sah ich, dass es die Möglichkeit gibt, sich selbst mit einem „Business Pitch“ zu präsentieren. „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, dachte ich mir und schickte meinen Text mit Foto an die Redaktion. Wenn du Lust hast, kannst du in der 5. Ausgabe nachlesen, was ich geschrieben habe. Du findest mich auf Seite 10.

Wie du anhand meiner Beispiele siehst, geht es vor allem darum, gegebene Chancen zu sehen und sie – wenn sie zu dir passen – auch wirklich zu nützen.

Falls du dir gerade denkst: „Wieso sollte ausgerechnet ich es schaffen?“ Ganz einfach: weil zu viele sich eben nicht trauen. Und dabei suchen die Journalistinnen und Journalisten ja gerade interessante Geschichten, die sie erzählen können. Warum es ausgerechnet deine sein sollte? Weil du einzigartig bist!

Vera Fechtig in der WKO Zeitung

Vera Fechtig im Business Pitch bei Karin Wess

Ja, ich will?!

Oh, wie aufregend! Habe ich das tatsächlich gemacht? Und die Zusage dafür bekommen? Jetzt soll / muss / darf ich mich also wirklich „einfach mal so“ vor andere Unternehmerinnen – angehende, bereits gestartete und sogar gestandene Unternehmerinnen – hinstellen und einen Vortrag zum Thema „Sichtbarkeit als Unternehmerin“ halten?

Wie war es dazu gekommen? Die Leiterin des regionalen Frauennetzwerks „Business Women Bodensee“ hatte im Oktober geschrieben, dass sie für das kommende Jahr Referentinnen sucht und die Möglichkeit besteht, sich bis Ende des Monats mit einem interessanten Thema zu bewerben.

Am 19. Januar war es dann tatsächlich so weit. Ich war mehr als aufgeregt und deshalb sehr froh, dass mich zwei Freundinnen unterstützten und begleiteten. Ca. 40 Minuten vor Veranstaltungsbeginn kam ich im Hotel an.

Meine Unterlagen hatte ich vorab in ausreichender Stückzahl ausgedruckt und verteilte die Handouts mit meinen händisch individualisierten Visitenkarten auf den Stühlen. Warten. Und dann ging es los. Ich redete und redete und redete und plötzlich war ich auch schon am Schluss angelangt – etwa eine Stunde später. Mir war es gar nicht so lange vorgekommen…

Ich bin stolz und glücklich, dass ich mich getraut habe, mich vor andere Unternehmerinnen hinzustellen und meinen allerallerersten Vortrag zu halten. Ich hätte es nicht gedacht, doch statt „Uff, bin ich froh, dass ich das hinter mich gebracht habe – einmal und nie wieder!“ kommt mir eher in den Sinn: „Wer weiß, wenn sich die richtige Gelegenheit bietet, vielleicht halte ich wieder einen Vortrag – und dann vor mehr Leuten?“

Vera beim Vortrag der BWBTrau dich!

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Thema Sichtbarkeit viel mit dem eigenen Mindset zu tun hat. Deshalb möchte ich dir heute vor allem eines mitgeben: Warte nicht darauf, dass du dich „mutig genug“ fühlst um mutige Dinge zu tun. Tue mutige Dinge und du wirst dich trauen, noch mutigere Dinge zu tun.

Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg beim Mutig-Werden! Sei es dir selbst wert, sichtbar zu sein!

Alles Liebe,

Vera

 

P.S.: Du möchtest das Thema Sichtbarkeit angehen und dafür meine Unterlagen vom Vortrag nutzen? Dann melde dich jetzt zur Eulenpost an und du bekommst das Handout mit der Willkommensmail als Freebie zugeschickt.

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