Heute mal anders

Egal ob im Job, mit Freunden, in der Beziehung, im Verein – mach heute etwas anderes, als man von dir erwartet, etwas, das nicht deiner Routine entspricht. Probiere es mit einer Kleinigkeit aus und beobachte, wie dein Umfeld reagiert und was sich in Folge darauf für dich verändert.

Wer immer tut, was er schon kann,
bleibt immer das, was er schon ist.

Henry Ford

 

Hier ein paar Denkanstöße:

Nimm einen anderen Weg zur Arbeit!
Steh 10 min früher auf und tu etwas nur für dich!
Begrüße deine Kollegen/Freunde anders als sonst!
Sag etwas in einem Gespräch, was man von dir nicht erwartet!

 

Ungewiss gewiss

Neue Wege, oder allein der Gedanke daran, erzeugen bei manchen Menschen ein Unwohlsein in der Magengegend. Aber liegt im Unbekannten nicht gerade der Reiz, die Lust auf Abenteuer, auf eine Reise ins Ungewisse?
Ich bin seit knapp 3 Jahren selbständig und probiere – gezwungener Maßen – ständig neue Wege. Einerseits um neue Ideen zu testen und bei Erfolg weiterzuentwickeln und andererseits um mich zu positionieren, mich selbst zu stärken. Damit kann ich bei meinen Kunden mit neuen Konzepten punkten und sie mit einer neuen Herangehensweise überraschen.

Der Preis

Für heute hab ich mein Büro an die Salzach verlegt. Schreiben kann ich auch hier und in der bunten Umgebung fließen die Ideen geradezu aus meiner Feder.

Was hat es mich gekostet?

OK, zugegeben, ein klein wenig Überwindung, denn das „richtige“ Arbeiten „muss“ ja am Schreibtisch mit PC erledigt werden… (wer hat das bloß erfunden?)

Tja, jetzt sitze ich hier im Sonnenschein und wärmenden Föhnwind des 21. Novembers und hab ganz altmodisch Stift und Papier in meinen Händen. Ich beobachte die Möwen bei ihren waghalsigen Manövern, Spaziergänger mit und ohne Hunde, Jogger die den freundlichen Herbsttag kosten wollen. Ich kann mich gar nicht sattsehen an den Sonnenstrahlen, die sich auf den sich kräuselnden Miniwellen funkelnd widerspiegeln und den Bäumen, die im Tanz mit dem Wind ihre letzten Blätter loswerden, bereit für das Neue, das im Frühjahr auf sie wartet – wie jedes Jahr in vollem Vertrauen!

Mut zur Veränderung

Apropos Möwe: kürzlich fiel mir das Buch „Die Möwe Jonathan“ von Richard Bach, in die Hände und ratet mal! In dem sehr dünnen Büchlein geht es darum, sich nicht von „aber es ist so, war schon immer so und wird auch in Zukunft so bleiben“-Denken abhalten zu lassen, nur weil die vermeintlich Besserwissenden es besser zu wissen meinen.

Veränderung entsteht aus Mut, innerem Antrieb und dem Wunsch, etwas Neues zu machen. Und dann diese innere Stimme, die einen meist mit einem „das wird ja eh nicht klappen“ sofort davon abbringt, ohne es überhaupt versucht zu haben.

Die meisten nennen diese Stimme den inneren Schweinehund. Du kannst ihr einen Namen deiner Wahl geben, der für dich stimmig ist. Erklär der Stimme – ja du liest richtig! Sprich mit ihr – warum du es heute anders als gewohnt machst und warum genau das für dich wichtig und richtig ist. Und es wird funktionieren (und wenn nicht, hast du es zumindest probiert und bist eine Erfahrung reicher – Gratuliere!).

Was es mir gebracht hat

Ich möchte euch noch etwas erzählen. Abgesehen davon, dass der Schritt in die Selbständigkeit ein Sprung ins Eiswasser war und irgendwie noch immer ist, habe ich seitdem viel Neues ausprobiert: mittlerweile führe ich Wandergruppen über die Alpen, verhelfe Firmen, ihre Mitarbeiter als das kostbarste Gut zu sehen und sie auch so zu behandeln, hab mir 15 Paar Schneeschuhe zugelegt – nein, nicht weil man sie nach einmaligen Gebrauch entsorgen muss, sondern weil ich bei Sonnenschein und tiefschwarzer Nacht Naturhungrigen zeige, wie sie einen Tag dem Sofamonster entfliehen können.

Ich vermittle mein Wissen und meine Leidenschaft zur Natur in Team Buildings an der frischen Luft, abseits von stickigen Seminarräumen, bin ehrenamtliche Bergretterin und war bei den olympischen Spielen in Rio Projektmanagerin für eine Tiroler Firma. Das war ein kleiner Auszug dessen, womit mein Mut und das Paddeln im Eiswasser belohnt wurden.

Und ich freu mich immer noch auf alles Neue was kommen mag und ich auf meinen neuen Pfaden, Steigen, Trails, Wegen und Straßen, die ich mit Achtsamkeit und offenen Augen entlangschreite, noch finden werde…

In diesem Sinne: auf welchen Weg, der die Routine verlässt, wirst du heute noch abbiegen?

Renate Steinacher

Diplomierte Gesundheitstrainerin
Unternehmensberaterin
Personal Coach & Trainerin

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