Motivationskiller Schule

Der Schulstart ging vor gut 5 Wochen über die Bühne. Ein Ereignis, dass wahrscheinlich nicht nur Kinder in Aufregung versetzte, sondern auch das Nervenkostüm der Eltern beanspruchte. Allerhand gab es zu organisieren und unter einen Hut zu bringen. So ist es womöglich zur Freude aller Beteiligten, wenn sich das gewohnte Alltagsrad wieder einspielt und die Schule ein Fixpunkt im Leben der Kinder ist. Doch was tut Mama oder Papa, wenn die anfängliche Euphorie des Kindes wieder verfliegt und die Motivation langsam aber sicher wieder in den Keller sinkt?

Kinder lieben es, zu spielen, zu entdecken und Spaß zu haben. So kann Schule für so manch ein Kind doch eher eine trockene und ernste Angelegenheit werden, wenn das ständige Büffeln Oberhand gewinnt. Von Spiel und Spaß ist weit und breit nichts mehr zu sehen. Hingegen stapeln sich Bücher, die gepaukt werden müssen, es warten Projekte, die in die Tat umgesetzt werden müssen und es stehen Prüfungen und Schularbeiten an, die Kinder klassifizieren, wie gut sie sind.

Ich darf bekannt machen: „Der Ernst des Lebens“, der sich gerne unbemerkt einschleicht, die kindliche Euphorie ins Wanken bringt und gleicher Hand das Motivationslevel drosselt. Natürlich kann es Auswirkungen auf die schulischen Leistungen haben, wenn die Motivation im Keller ist. Was nun?

Das Zauberwort heißt: „Warum“

Motivation ist allgegenwärtig und betrifft nicht nur die Kleinen, sondern vor allem auch die ganz Großen. Ohne Motivation können wir keine herausragenden Leistungen erbringen, weil uns einfach der notwendige Antrieb fehlt. Was hat es nun mit diesem Wort auf sich?

Zum einem das Wort im Wort. Denn im Wörtchen Motivation steckt das Wort Motiv. Und dahinter verbirgt sich der Beweggrund, sprich das Warum. Gerade das ist so wichtig, weil wir Menschen Sinnwesen sind. Und wenn wir keinen Sinn erkennen in der Tätigkeit, die wir machen, dann wird es uns eher runterziehen, als antreiben. Und genau das ist der springende Punkt bei den Kleinen: sie müssen wissen, warum sie etwas machen.

What is your why written on a note on wooden background with pen.

Wenn gute Beispiele Schule machen

Schon da hakt es oftmals schon. Von den Kleinen verlangt man oftmals etwas, was man selbst nicht im Ansatz erbringen kann. Wie soll ein Kind motiviert zur Schule gehen, wenn man selbst keinen Bock auf Arbeit hat? Wie soll ein Kind motiviert sein zu lernen, wenn man selbst keine Lust darauf hat, sich weiterzubilden. Wie soll ein Kind einen Sinn in der Schule sehen, wenn man selbst keinen Sinn in der Arbeit sieht?

Ist es weit hergeholt? Auf keinen Fall. Viele Menschen verrichten ihre Arbeit mehr oder weniger um des Geldes Willen, um sich den Lebensstandard leisten zu können und weniger darum, weil die Arbeit Spaß macht und/oder Sinn verleiht. Eltern sind Vorbilder.

Und da gilt die Devise: Weniger predigen, mehr vorleben. Mit gutem Beispiel voran gehen!

Der Sache eine Bedeutung geben

Kinder lernen von Erwachsenen, aber ebenso können Erwachsene von Kindern lernen. So kann man ein gemeinsames Abenteuer starten, wie man den Dingen in seinem Leben mehr Bedeutung geben kann, um so die gemeinsame Motivation zu steigern. Und dabei können sich Kinder und Eltern gegenseitig beflügeln. Das Tool der Umdeutung kann dazu verhelfen, dass man mit mehr Freude und Motivation an die Sache herangeht:

  • Anstelle von: „Ich muss lernen.“

Umdeutung: „Ich bin in einem Land, wo ich lernen darf.“ „Das Lernen hilft mir, gute Noten zu schreiben.“ „Ich lerne jetzt, damit ich danach mit meinen Freunden Zeit verbringen kann.“

  • Anstelle von: „Ich muss aufstehen.“

Umdeutung: „Ich freue mich auf den Tag und auf all die Geschenke, die ich erhalten werde.“ „Ich bin dankbar, dass ich diesen Tag erleben darf.“ „Ich kann es kaum erwarten, in den Tag zu starten.“

  • Anstelle von: „Ich muss in die Schule.“

Umdeutung: „Die Schule ist wichtig, damit ich später mal meinen Traumjob leben kann.“ „Ich kann es kaum erwarten, meine Freunde in der Schule zu sehen.“

Kid with jet pack. Child playing at home. Success, leader and winner concept

Das persönliche Warum kennen

Noch stärker und wirkungsvoller ist, wie bereits erwähnt, das eigene Warum. Denn gerade in Zeiten von Rückschlägen ist das persönliche Motiv ein positiver Anker, worauf man sich stützen kann. So kann eine klare Vision, ein Wunsch, ein Traum einem Kind dazu verhelfen, Berge zu versetzen. Denn der Traum einer Gesangskarriere kann jetzt augenscheinlich für ein Kind ein weit hergeholtes Ziel sein, doch es kann der notwendige, positive Anker sein, um Höhen und Tiefen zu überstehen.

Daher ist es wichtig, auf die Träume der Kinder Acht zu geben. So bin ich auch der tiefen Überzeugung, dass sie Kinder zu unvorstellbaren Taten bewegen können.

Und genau das braucht die Welt: „Kinder, die groß denken und viel träumen.

Ps.: Kennst du schon den Happiness Lifestyle? Wenn du neugierig bist und du dein Leben in eine positive Richtung lenken möchtest, dann schau dir mein Profil an – dort findest du auch meine Kontaktdaten!

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