Sonne die durch Bäume strahlt - passend zur Sonnenwende

Der keltische Kalender oder das Jahresrad hat vier Sonnenfeste und vier Mondfeste

Imbolc (im Bauch der Mutter)

oder

Oimelc (das Fest der Milch der Mutterschafe)

Es ist ein stilles Fest, ein Weihe- und Reinigungsfest, das Fest des Frühlingsbeginns und wird von Sonnenuntergang am 31. Jänner bis zum Sonnenaufgang am 2. Februar, bzw. am zunehmenden Februar- Halbmond, heuer am 5.2.2017 gefeiert. Zu Lichtmess hat das Licht, das zur Wintersonnenwende geboren wurde, endgültig gesiegt, wir spüren deutlich, dass der Tag wieder länger ist, dass wir wieder mehr Sonne haben.

Zu diesem besonderen Datum veranstalte ich immer wieder Wyda-Seminare.

Es war das keltische Kerzenfest

Maria Lichtmess war das keltische Kerzenfest und markiert die tatsächliche Mitte des eigentlichen Winters, die „Neige des Winters.“ Das Zunehmen des Lichts und das Erwachen neuer Hoffnung. An diesem Tag sollten wir von der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen eine Kerze brennen lassen, als Symbol für das Licht. Die Kerze ist um den 1. Februar sogar als Sternbild im nördlichen Himmel sichtbar, zusammen mit den Sternen Algesha, Alganubi und Regulus und wird „Die Kerze von Mabon“ genannt. Deshalb wurden zu dieser Zeit Kerzen geweiht, die über das Jahr bei Gewitter, Geburt oder Krankheit angezündet wurden.

Bei den Kelten war es das Fest der Göttin Brigit, sie war besonders der Dichtkunst verbunden aber auch mit dem Schmiedehandwerk und der Heilkunst, speziell der Hebammen. Brigit oder Brigid ist auch die irische Schutzpatronin des Feuers und der Sonne.

Fest des Frühlingsbeginns

Nach dem langen Winter wurden rituelle Waschungen und Reinigungen gemacht. Der Schmutz der langen Winternächte musste zu Lichtmess fortgewaschen werden. Das Haus wurde geputzt und mit heiligen Räucherpflanzen geräuchert. Es wurden alle Fenster und Türen geöffnet, dass der frische Wind alles Alte aus dem Haus trieb. Die Säuberung war für das neu hereinströmende Licht, die Sonne. Auch die Herdfeuer wurden frisch angezündet.

Zu Imbolc legten die Bauern die Lämmer an die Euter der Mutterschafe an

Auch der Name Oimelc (Schafsmilch) für das Fest deutet darauf hin. Imbolc Rituale sorgen für Heilung und spirituelle Nahrung in Form von spiritueller Milch. Nach uralter Tradition wird frische Milch auf die Erde gegossen zu Ehre der Mutter, mit der Bitte um Fruchtbarkeit in jedem Bereich des Lebens wo man sie braucht.Lämmer und Mutterschaf
Bei uns war es zu Lichtmess lange der Brauch, dass die Bauern ihre Mägde und Knechte ausbezahlten und sie weiter behielten oder dass sie gehen mussten. Dass sie sich eine neue Stelle suchen mussten, aber zugleich ein Neubeginn mit neuen Möglichkeiten.

Bräuche und Rituale geben Halt und Orientierung

Wir können die alten Bräuche und Rituale unserer Vorfahren wieder aufleben lassen,
sie verbinden uns mit der Natur und sie können uns Halt und Orientierung geben.
Denn so wie das Samenkorn der Wintersaat in der Erde gekeimt hat und nun dem Licht entgegen strebt, so spüren auch wir nach den langen, dunklen Winternächten, dass das Licht die Lebensgeister weckt und auch wieder frischer Wind in unser Leben kommen kann. Wir bedanken uns mit der Gabe von Milch bei Mutter Erde, dass sie uns nährt und versorgt. Mit speziellen heimischen Räucherpflanzen können wir Altes loslassen und wir öffnen uns mit Hilfe von WYDA, den magischen Energieübungen der Druiden für die aufstrebende, lichte Energie des Frühjahres.

Im Jahr der Sonne 2017 wünsche ich dir viel Licht für dein Leben und all dein Tun!

Elisabeth Dellasega

www.qigong-tuina.at

 

Literaturhinweis

Cassandra Eason „Die moderne Druidin“ ISBN 3-7205-2518-X

Marlis Bader „Räuchern mit heimischen Kräutern“ ISBN 978-3-442-21811-0

Dougles Monroe „Merlins Wiederkehr“  ISBN 3-89767-402-5

Holger Kalweit „Das Totenbuch der Kelten“ ISBN 3-85502-721-8

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