Kleiderschrank ausmisten führt zu Loslassen

Emotionaler Frühjahrsputz für die Seele

 

Wer außen Ordnung schafft, schafft es auch im Inneren!

Leben wir los!!! Der Frühling ist die beste Zeit zum Ausmisten, Ordnung schaffen, Wegwerfen und Loslassen. Doch der große Frühjahrsputz beseitigt nicht nur Chaos im Haus, sondern bringt auch die Seele wieder in Gleichklang. Sobald die Sonne wieder scheint und uns so richtig warum ums Herz wird, steht bei vielen der Frühjahrsputz an.

Endlich ist er da der Frühling – was bedeutet das für uns?

Frühling bedeutet Veränderung – Weiterentwicklung – Altes loslassen und Platz für Neues schaffen. Das gilt nicht nur für den Kleiderschrank! Auch für unser Seelenleben. Loslassen – sich und sein Umfeld reinigen!!! Ausmisten als eine aktive Persönlichkeitsentwicklung! Siehst du das genauso ? Klingelt es schon bei dir? Schränke voller Sachen, das ganze Jahr über angehäuft, ein Schnäppchen von dem Trip, ein Schnäppchen von da, von dort , von dem Urlaub noch ein kleines Andenken, wer weiß ob wir da jemals wieder hinkommen werden…

Bist du auch verlangsamt, schwach und träge?

Der  Schreibtisch voller Papier, der Kopf voller Unerledigtem … Keine Panik, du bist nicht allein.  Ich trau mich fast zu sagen, dass es ganz vielen von uns Frauen genau gleich geht und das es bei ganz vielen in genau dem Moment klingelt! Im Durchschnitt besitzt fast oder überhaupt jede(r) von uns viel zu viele Dinge– die meisten davon benutzen wir nicht mal. Und genau diese Dinge, dieser ganze Kram macht uns schwer, hindert uns am vorankommen, verlangsamt alles und macht uns träge- schwach.

Das Ritual der Verabschiedung

Verabschiedung von BelastungenIch habe mir genau deshalb beispielsweise angewöhnt, 2x im Jahr loszulassen, auszumisten, Abschied zu nehmen um Neues hereinbitten zu können. Glaub mir, es gibt nichts auf der Welt was ein solch befreiendes Gefühl in mir auslöst. Es muss auch gar nicht immer unbedingt materiell sein. Es können auch seelische Belastungen sein, Menschen die uns nerven, die uns Energie rauben, die uns beleidigen, die uns unnötig aufhalten, die uns schlichtweg einfach nicht gut tun. Briefpapier heraus, alles aufschreiben, was uns stört und was wir loswerden wollen und dann ganz wichtig VERGEBEN – immer wieder vergeben. Es folgt das Ritual der Verabschiedung und weg damit. Danach bis du frei.

Projekte JETZT angehen!

Entrümpeln kann sogar helfen, unseren Träumen wieder ein Stückchen näher zu kommen- mir ist es so ergangen, aber das ist eine andere Story…

Immer wieder loslassen – Platz für Neues, für  Gutes schaffen. Irgendwie auch logisch oder? Wo soll denn auch das neue Patz finden, wenn alles voll mit dem alten Kram ist.  Falls du also ein „Ich müsste mal wieder meinen Kleiderschrank, meine Garage, meinen Keller aufräumen, sortieren etc.-Projekt“ schon einige Zeit vor dir herschiebst, biete ich dir genau jetzt eine neue Perspektive: Persönliche Dinge aller Art loszulassen, zu verabschieden oder auszusortieren ist ein lebensveränderndes Werkzeug der persönlichen Entwicklung…

Da ist sie wieder, die Komfortzone. Raff dich auf, nimm die Herausforderung an, stelle dich deinem Projekt JETZT – und wachse!

Das Vakuum

Wenn wir also etwas in unserem Zuhause aufgeräumt haben, dann entsteht ein so genanntes Vakuum, das wir mit Neuem füllen können. Genauso ist es auch in deinem Leben: Erst, wenn du Dinge aussortiert hast, die du nicht mehr brauchst, hast du wieder Platz für Neues: Und zwar für genau die Dinge, die du wirklich brauchst – die wesentlichen Sachen wie neue Ziele, sowohl beruflich als auch privat, mehr Zeit für dich selbst, mehr Klarheit, mehr Struktur, mehr Ruhe und vieles mehr.

Fokus aufs Ziel

Ich wage hier zu behaupten, es ist im Leben genau wie mit dem Ausmisten. Die wichtigste Zutat ist nicht, wie beim Kuchen die Eier (ich backe nicht aber ich denke es sind die Eier oder?!), sondern die Zielfokussierung!

Bist du dir also im Klaren darüber, womit du dein Vakuum füllen möchtest? Seien es neue soziale Kontakte, berufliche Weiterentwicklungen oder beides? Fülle es damit. Probiere es gleich aus.

Am Besten du beginnst mit den Schubladen – du wirst staunen, was sich alles verändern wird. Immer bitte dabei an das gewünschte Ziel denken- dein Ziel immer vor Augen haben.

Verantwortung übernehmen

Gefährlich werden dann nur jene Kisten, die so manch unangenehmes Gefühl auslösen oder negative Erinnerungen wecken. Wobei genau mit solchen Themen großartige Heilung stattfinden kann. Du übst dich hier sehr stark im Verantwortung übernehmen. Verantwortung für dich und dein Leben. Du lebst bewusst Veränderung, du lernst bewusst Entscheidungen zu treffen, dich wichtig zu nehmen und deine Prioritäten zu setzen- wichtig auch, du lernst dich abzugrenzen.

Die Trauer vergeht

Oft zaghaft, aber zumindest schon mal in die richtige Richtung, ist das „Abschied nehmen“ eine  weniger beliebte Lebenskunst. Aber eine, die früher oder später von uns allen eingefordert wird, immer und immer wieder. Jeder von uns kann es lernen, langsam. Übe es mit alten ausgelatschten Schuhen, kaputten Pumps, zerkratzten CD’s, usw. Nimm ein altes verblasstes Foto und sag laut und bestimmt auf Nimmerwiedersehen. Du wirst sehen,  du gewöhnst dich an das Gefühl- dieses unangenehme das uns bei jeder Veränderung begleitet: das Gefühl der Trauer. Wenn wir uns der Trauer stellen, kann sie auch vergehen!

Klarheit hält Einzug

Klarheit einer SilhouetteWeg vom Oberflächlichen hin zum Tiefergehenden, zu einem „Warum hebe ich das alles noch auf?“. Und damit trainieren wir die wichtige Fähigkeiten, Entscheidungen zu treffen. Und bemerken dass Klarheit einzieht! Nicht mehr nach dem Motto „Behalten statt loslassen“: Gekonnt und geschickt ausmisten mit „was wäre, wenn…!“

Die Dinge-Diät

Ein bisschen „DINGE DIÄT LIGHT VERSION“ ist manchmal schon wirklich guttuend. Mit einem Trick meinerseits fällt es dir gleich leichter!

Ich verrate dir was: ich schaffe z.B. in meinem Kleiderschrank Platz indem ich nicht überlege was ich nicht mehr brauche sondern was ich liebe, was gerne anziehe und was auf unbedingt vor der „Fashionfetzen Kiste“ retten muss – aber nicht weil es mich an da oder dort erinnert, sondern weil ich es tatsächlich mindestens schon 10x angehabt habe, ich mich darin wohl fühle und es super zu kombinieren ist- ein „MUST HAVE a la MOI“ eben.

Die „Was wäre wenn-Strategie“

Ich packe dann alles auf einen Haufen und stelle mir in meiner Fantasie vor was ich mitnehmen würde, wenn ich nur einen grossen (sehr überdimensionalen) Koffer hätte und aus meinem Haus ausziehen müsste. Und alles was dann hängen bleibt kommt runter, raus in meine kleine BUTIK – sobald es dort hängt, ist es weg für immer und macht andere glücklich und somit auch mich.  Ich muss sagen, ich finde dieses „Was wäre, wenn … ?“-Spiel wirklich sehr gut, richtig clever.

Was wäre, wenn ich in eine kleinere Wohnung oder ins Ausland ziehen müsste und nicht alles mitnehmen könnte?

Was wäre, wenn es brennt oder eine Überflutung droht und ich zwei Stunden habe, um das Wichtigste zusammenzupacken, bevor ich aus dem Haus muss – ohne zu wissen, ob ich jemals zurückkommen werde?

Natürlich sind diese Überlegungen auch kein wirklicher Ersatz für eine umfassende Dinge-Diät. Aber will man schnell ein paar sichtbare Erfolge erzielen , kann es sinnvoll sein, sich nicht zu fragen, wovon man sich trennen möchte, sondern was einem so wichtig ist, dass man es unbedingt behalten will. Ich selbst betreibe die Dinge- Diät sehr regelmäßig, vor allem, um mich von unnötigen Ballast zu befreien.

Mental und emotional loslassen

Loslassen, immer wieder loslassen um mich unbeschwerter zu fühlen und auch um mehr Raum zum bewussten Leben zu bekommen. Aber jeder Grund ist gut. Entscheide dich bewusst und am besten gleich, Platz für Neues zu schaffen. Du wirst merken, wie gut es tut. Wie zufrieden es macht. Wenn du also am Ausmisten bist, denk auch hin und wieder an den emotionalen Stress in dir. Loslassen und Aussortieren wirken sich mehr als positiv auf deinen mentalen Zustand aus. Denn mit der Zeit sammelt sich neben materiellem, auch emotionaler Ballast an.

Dauerstress kann dich leicht aus der Bahn werfen, Gedanken kreisen wirr umher, du fühlst dich häufig missverstanden, nicht gehört, gehetzt, ausgenutzt… Dann entrümple gleich auch deinen Geist mit dem Ziel, dem täglichen Wahnsinn zu entkommen. Aufräumen – nicht nur im Schrank auch in deinem Leben. Befreie dich von Gegenständen, die du noch nie gemocht hast, lösche alte Handynummern, schaffe Platz für Neues und trainiere dabei immer wieder das Loslassen.

Ein Starkes Ja zu dir selbst

Denke dabei stets dran: Wenn du anfängst etwas zu verändern, gibst du deiner Seele mehr Raum, sich zu entfalten. Schau auf dich und auf deinen Körper! Von mir aus, mach eine Fastenkur zur Entgiftung- betrachte es als Speise für deine Seele. Bewegung und gesunde Ernährung lassen dich wieder intensiver spüren! Du wirst sehen, Lebensfreude und positive Gedanken, ein STARKES JA zu dir selbst und ein STARKES JA zu deinem Leben wird sich einstellen. Ich verspreche dir, mit Geduld und vor allem auch mit dem Glauben an dich, gelingt dir dein emotionaler Frühjahrsputz, durch die neue Struktur werden sich die ersten Erfolge schon bald einstellen.

Emotionaler Frühjahrsputz

Ein Artikel von Julia Meiel – eyeflash.at

3 Comments
  1. Danijela Saponjic 2 Jahren ago

    Großartiger Artikel. Ich arbeite nun seit knapp 12 Jahren als Feng Shui Expertin und führe meine Kunden auch immer durch genau diesen beschriebenen Prozess. Bereits durch das Ausmisten kommt Energie und Vitalität ins Leben zurück und Dinge scheinen wieder voran zu gehen.

    Also ran ans Gerümpel, es lohnt sich!!!

    Liebe Grüße aus München
    Danijela

  2. Andrea Gneist
    Andrea Gneist 2 Jahren ago

    Danke, Danijela!

    Ich lese und erarbeite mir gerade dein Buch „LebensTräumen Raum geben“ – genial! Da gibt es noch einiges zu optimieren!

    Liebe Grüße nach München
    Andrea

  3. Caroline Rettensteiner 2 Jahren ago

    Wie auch schon Steffi von Silbermond singt: “ Es reist/lebt sich besser mit leichtem Gepäck…“,

    Viel Spaß beim Frühjahrsputz – der befreit!
    Liebe Grüße,
    Caro

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