Wintersonnenwende – Jesu Geburt

Am 21. Dezember, kurz vor Jesus‘ Geburt, ist die Wintersonnenwende; ab diesem Zeitpunkt werden die Tage wieder länger und die Nächte kürzer. Jesus ist für mich daher ein Symbol für Licht und für Liebe. Durch seine Geburt nimmt die Dunkelheit ab und die Helligkeit wieder zu, nicht nur symbolisch gesehen. Durch die Geburt Jesus wird etwas in unser Leben gebracht, das es so vorher nicht gab: Mitleid, Barmherzigkeit, Liebe, Vergebung, Umkehr uvm. – kurz zusammengefasst: Positive Gefühle und Energien. Es ist daher aus meiner Sicht kein Zufall, dass Jesus gerade zur Wintersonnenwende geboren wird.

 

Beleuchte das Wesentliche

Denn: Erst durch die Dunkelheit wird das besser sichtbar, was hell ist. Dunkelheit hat deshalb auch ihren Sinn und kann helfen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Zur Winterszeit ist jeder gerne – wenn es dunkel wird – zuhause und macht es sich gemütlich, mit einem guten Buch und Tee auf der Couch, im Schein einer Leselampe. Das Licht bzw. die Beleuchtung spielt dabei eine besondere Rolle. Durch die bewusste Steuerung der Beleuchtung kannst du in deinem Zuhause gezielt Stimmungen erzeugen, die aber meistens nicht bewusst wahrgenommen werden. Das, was aber die Lichtverhältnisse in den eigenen vier Wänden am meisten beeinflusst, sind natürlich die Fenster (und auch Türen), durch die Licht eintritt, aber auch Energie (oder auch Wärme) wieder austreten kann.

 

Fenster, Türen und Chi

Die Anzahl, Größe und Lage von Fenstern und Türen sind daher von zentraler Bedeutung für jede Wohnung, da sie quasi die Energie (oder auch das Chi) in unserem Wohnraum steuern. Deshalb ist es enorm wichtig, sich zu überlegen, wo man wieviel Licht haben will und auch welche Lichtqualität, also helles (kaltes) oder weiches (warmes) Licht. Interessanterweise ist in unserem Kulturkreis der Norden diejenige Seite am Haus, die meist am wenigsten mit Fenstern versehen wird, da dies auch die sogenannte Wetterseite ist. Im Unterschied dazu gibt es etwa im Indischen Feng Shui – genannt Vastu – zwei Himmelsrichtungen, die den anderen beiden vorgezogen werden: nämlich der Norden und Osten werden dem Süden und Westen vorgezogen. Das spiegelt sich natürlich auch in der Anzahl und Größe der Fenster, die diesen beiden Himmelsrichtungen zugewandt sind, wieder.

 

Wärme und Schutz

Einfluss auf die Energie, die in unseren Wohnraum hereinkommt, hat nicht nur die Himmelsrichtung aus der diese kommt, sondern auch die Größe und Lage (Dachfenster) der Fensterfläche, die der jeweiligen Himmelsrichtung zugewandt ist. Entsprechend viel warme Energie geht dann im Winter durch die großen Fensterflächen nach außen verloren bzw. kommt in Form von Kälte in den Wohnraum hinein. Alte Bauernhäuser wurden ganz gezielt so ausgerichtet und mit kleinen Fenstern (sicherlich auch wegen der technischen Bedingungen, aber nicht nur) ausgestattet, dass sie sowohl dem Menschen als auch dem Vieh im Stall die bestmögliche natürliche Wärmequelle ermöglichten, und vor Unwetter entsprechend Schutz gewährten. Es ist auch erwiesen, dass gerade die Bauern – sie leben ja sehr intensiv mit der Natur im Einklang – sehr wohl über Wissen verfügten, die dem des Feng Shui entspricht, nur gibt es diesbezüglich leider (laut meinem Wissensstand) kaum Aufzeichnungen.

 

Licht und Dunkelheit nutzen

Darüber hinaus kannst du aber mit Lichtquellen sehr bewusst Energie in deinen eigenen vier Räumen lenken und dadurch einen Wohlfühlraum gestalten, indem du Licht bewusst steuerst. Hohe Räume (über 2.45m Höhe) kann man optisch niedriger machen, wenn man Lichter auf dieser Höhe installiert, die nach unten leuchten. Umgekehrt kannst du Räume, die durch Dachschrägen eingeschränkt werden, durch nach oben streuendes Licht optisch heben. Im Feng Shui ist der Haupteingang eines Hauses wichtig, da hier die Hauptenergie hereinkommt; dem Eingangsbereich sollte deshalb immer ein besonderer Augenmerk gelten, insbesondere was die Gestaltung mit Licht betrifft. Im Winter – und besonders zur Weihnachtszeit – werden ja übrigens nicht umsonst die Gärten, Balkone und Dachterrassen meist besonders durch helle Lichter erleuchtet; jeder möchte – ob der vorherrschenden Dunkelheit – seine unmittelbare Umgebung ausleuchten und sichtbar machen. Die drei heiligen Könige wurden durch einen Stern zur Krippe von Jesus und seinen Eltern Maria und Josef geleitet, also Licht.

 

Ich wünsche dir

Ich wünsche dir für das Neue Jahr, dass du deinen Stern findest, der dir in vielleicht finsteren Zeiten deinen Weg erleuchtet, dass du das Licht in dir pflegst und dadurch im Neuen Jahr gestärkt für das einzutreten vermagst, was dir wirklich wichtig ist. In diesem Sinne: Guten Rutsch in ein Neues Jahr mit neuen Chancen und Möglichkeiten!

 

Folge deinem Stern

Der Kreislauf der Natur beschert uns die vier Jahreszeiten. Jede Jahreszeit hat ihre Qualität, der Winter mit seiner Finsternis stellt uns jedes Jahr vor die Möglichkeit, sich auf das Wesentliche im eigenen Leben zu besinnen. Gerade in unserer heutigen Zeit erscheint mir diese Besinnung – im christlichen Glauben auch die Einkehr genannt – eine große Chance zu sein, den vielen Eindrücken, denen wir im täglichen Leben ausgesetzt sind, einen Kontrapunkt zu setzen. Es ermöglicht uns, dem Raum zu geben, für das wir scheinbar keine Zeit haben. Dadurch kannst du Altes abschließen, damit Neues entstehen kann. Die Geburt Jesus ist für mich ein Symbol für das Neue, Gute und Bessere, das bereits auf dem Weg ist oder schon unter uns weilt.

Folge deinem Stern …

Deine Birgit Juric-Kaufmann

Kontaktiere uns

Sei ein Teil unseres starken Netzwerks und setz dich mit uns in Verbindung

Sending

©2018 The Female Crowd | Impressum

Log in with your credentials

Forgot your details?